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Basics: Der im deutschen Sprachgebrauch eingebürgerte Begriff "Schornstein", landschaftsbezogen auch "Kamin" genannt, wird sicher nicht so schnell von dem neuen Oberbegriff "Abgasanlage" abgelöst werden. Der gilt mit dem Beginn der neuen DIN 18160-1 offiziell für alle Arten der Abgasführung.
Eine "Abgasanlage" umfasst alle Bauteile, die der Abführung von Abgasen von der Feuerstätte bis ins Freie dienen. Je nach Anwendung wird der senkrechte Teil der Abgasanlage unterschieden in Schornstein oder Abgasleitung: Unter Schornstein versteht der Fachmann eine Abgasanlage, die rußbrandbeständig ist. (Bei der Verbrennung von festen Brennstoffen (Holz, Kohle) kann Ruß entstehen. Lagert er sich innerhalb des Schornsteins ab, kann es zu besagtem Rußbrand kommen.) Neben den Feuerstätten für feste Brennstoffe können an einen Schornstein auch Feuerstätten für gasförmige oder flüssige Brennstoffe (leichtes Heizöl, Erdgas, Flüssiggas) angeschlossen werden, wenngleich bei deren Betrieb kein Ruß anfällt. Eine Abgasleitung indessen ist eine Abgasanlage, die nicht rußbrandbeständig sein muss. Hier dürfen nur Feuerstätten für gasförmige oder flüssige Brennstoffe (Heizöl, Erdgas, Flüssiggas) angeschlossen werden.
Grundsätzlich ist bei Abgasanlagen auf folgendes zu achten:
Die Mündungen von Abgasanlagen müssen den
First um mindestens 40
Zentimeter überragen oder von der
Dachfläche mindestens einen Meter entfernt
sein.
Art und Aufbau einer Abgasanlage müssen zur
Heizungsanlage
passen! Wird der Schornstein bspw. an eine
Brennwertheizung angeschlossen, dann muss das
Rauchrohr wegen des
anfallenden Kondensats z.B. aus Kunststoff,
Glas
oder Keramik sein!
Russbrandbeständige Abgasanlagen müssen während der Rohbauphase vom
Schornsteinfeger begutachtet werden.
Schornsteine in einem Gesamtsystem mit keramischem Innenrohr, die mit
einem "Ü" gekennzeichnet sind, gelten als bauaufsichtlich zugelassen und
überwacht.
Die einzelnen
Bundesländer haben eigene
Bauordnungen und
Feuerungsverordnungen,
die teilweise voneinander abweichen. Auch deshalb ist ein Fachmann
empfehlenswert, der sich mit den am Bauort geltenden Richtlinien auskennt.
Schornstein,
Kachelofen oder Kamine sollten von einem Kachelofenbauer
berechnet und eingebaut werden.
Eine mehrzügige(!) Abgasanlage dient übrigens nicht nur der Abführung von Rauch / Abgasen sondern kann auch Frischluft zuführen und eignet sich als Installationsschacht zwischen Heizungsraum und Dachfläche - z.B. für die Vor- und Rücklaufleitungen einer (möglicherweise auch nachzurüstenden) Solaranlage.
Abgassysteme:
Für alle Fälle: Vertikaler Schacht in Leichtbauweise (16.7.2010)
Mit
dem LB Multischacht bietet die
Joseph
Raab GmbH & Cie. KG ein System an, das für
ganz unterschiedliche Fälle angewendet werden kann - ob als einzügiger Schacht für Abgasleitungen, als Installationsschacht zur Kabelführung oder als ein- bzw. zweizügiger Schacht für ein Luft-Abgas-System auch für
Festbrennstoffe.
Triva XL: Neue Größe für Festbrennstoff-Feuerstätten (28.6.2010)
Beim
trivalenten Heizen kann über eine Solaranlage, eine Zentralheizung sowie durch
einen Kamin- oder Kachelofen die bedarfsgerechte Erzeugung von Wärme
zeitversetzt oder auch gleichzeitig erfolgen. Das passende Schornsteinsystem der
Erlus AG heißt
Triva,
das jetzt um eine XL-Version erweitert wurde.
Keramische Schornsteinsysteme: Neue Planungsunterlagen von TONA (28.6.2010)
Die
TONA Tonwerke Schmitz GmbH, Anbieter keramischer Schornsteinsysteme, haben
ihre Planungs- und Produktunterlagen komplett überarbeitet und unter dem Titel
"Schornsteintechnik für Neubau und Sanierung" in einem übersichtlichen
Planungsordner zusammengefasst.
Haftungsfragen bei Abgasanlagen (26.6.2010)
Der Düsseldorfer Rechtsanwalt F. W. Stohlmann hat in Zusammenarbeit mit der
Skoberne Schornsteinsysteme GmbH eine baurechtliche Abhandlung zu Haftungsfragen
bei fehlerhafter Planung und Ausführung von Abgasanlagen vorgelegt.
Für mehrgleisiges Heizen: FutureTherm-Schornstein in Leichtbauweise (18.1.2010)
Immer mehr Bauherren entscheiden sich für ein mehrgleisiges Heizkonzept. Neben
der Zentralheizung steht oft ein zusätzlicher Wärmeerzeuger wie z.B. ein Kamin-
oder Kachelofen auf der Wunschliste. Ein Abgassystem, das für nahezu alle
Wünsche offen ist, hat die Firma
Schräder mit den Leichtbau-Schornsteinen aus der FutureTherm-Serie auf
der Deubau vorgestellt.
Skoberne verlegt/versteckt Schornstein in der Fassadendämmebene (27.10.2009)
Energiepreise sowie Umweltbewusstsein steigen; u.a. deshalb empfiehlt
sich unbedingt die Altbausanierung mit
WDVS und neuer
Heiztechnik. Vielfach benötigt die neue Heizung allerdings auch eine neue
Abgasleitung, womit sich die Frage nach ihrer Platzierung ergibt.
Skoberne bietet mit Skobifix WDVS nun eine kreative und platzsparende
Lösungen, indem der Schornstein in die Dämmebene der Fassadendämmung gelegt
wird.
Moderne Gaskamine mit vielgeschossiger Abgasstrecke (6.10.2009)
Gaskamine
werden vor allem von den Anhängern des modernen, puristischen Stils sehr
geschätzt. Mit ihnen lassen sich Feuerstellen mit ungewöhnlichen Abmessungen in
hoher Designqualität realisieren (siehe z.B. "Auf
ganzer Linie Design: Dancing Flames" vom 31.10.2008). Als Einsatzgebiete
sind deshalb neben dem privaten Wohnbereich vor allem Hotel-Lobbies, Lounges
oder Restaurants denkbar. Bisher war der Einbau eines von der Raumluft
unabhängig betriebenen Gaskamins jedoch eingeschränkt durch die Vorgabe einer
möglichst kurzen Abgasstrecke von 12 - 15 m, was wiederum diese Feuerstättenart
für vielgeschossige Gebäude uninteressant machte.
Westaflex reagiert auf geänderte Betriebsbedingungen bei Abgassystemen (16.9.2009)
Die Beliebtheit von Holzpellets hat unter den Verbrauchern in den
letzten Jahren stetig zugenommen. Durch die niedrigen Abgastemperaturen kann
aber aufgrund der Modulationstiefe bei den eingesetzten Wärmeerzeugern innerhalb
der Abgasstrecke zur Kondensatbildung kommen. Den Anforderungen der geänderten
Betriebsbedingungen wird
Westaflex jetzt mit ihren Abgassystemen MS und MSD-F gerecht.
Wienerberger Schornsteinsystem für Mehrfachbelegung geeignet (24.6.2009)
Nach ausführlicher Prüfung durch das
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) erwartet
Wienerberger in Kürze die Zulassung des Kamtec LASW für die
Mehrfachbelegung mit raumluftunabhängigen Festbrennstoff-Feuerstätten durch das
Deutsche
Institut für Bautechnik. Dabei dürfen bis zu drei
raumluftunabhängige Feuerstätten innerhalb einer Nutzungseinheit (Wohnung oder
Einfamilienhaus) angeschlossen werden.
Raab Alkon WPG - Abgasanlage für pelletsbetriebene Feuerstätten (24.6.2009)
Abgasanlagen, die an eine pelletsbetriebene Feuerstätte angeschlossen werden,
müssen den besonderen Betriebsbedingungen gerecht werden, die derartige
Wärmeerzeuger mit sich bringen. Die
Joseph Raab GmbH & Cie.KG hat hierfür den Alkon WPG entwickelt. Die
metallische Abgasleitung eignet sich für niedrige Abgastemperaturen bzw. für den
kleinen Leistungsbereich, etwa bei modulierender Betriebsweise.
Neuer Dachziegelkonfigurator auf neuer Erlus-Homepage (9.6.2009)
Die
Erlus AG
ist ab sofort mit einem neuen Onlineauftritt erreichbar: Mit dem neuen "Dachziegelkonfigurator"
besteht u.a. die Möglichkeit, sich in neun
Schritten Vorschläge für einen geeigneten
Dachziegel
aus dem Erlus-Sortiment zu erarbeiten. Das neue Downloadcenter richtet sich
sowohl an Privatkunden als auch Dach- und Kaminbauprofis.
Stream - Neues Abgassystem von Raab (1.4.2009)
Mit
Stream stellte die
Joseph
Raab GmbH & Cie.KG zur ISH ein neues Produkt vor. Das System aus
rostfreiem Edelstahl wird in drei Ausführungen zur Verfügung stehen und soll
damit zahlreiche Einsatzbereiche abdecken.
Skoberne spürt amerikanisches Interesse für Brennwert-Technik (1.4.2009)
"Es
waren immer noch welche erstaunt, wie wenig Platz der Skobifixnano 30*) mit einer
60er Abgasleitung benötigt", lautete Heike Skobernes erster Kommentar zum
Messeauftritt auf der ISH 2009. Vor allem die Resonanz
auf den Skobifix, damit werden die bei
Skoberne entwickelten
"Brennwert-Schornstein"-Systeme bezeichnet, sei "super" gewesen.
Gläserner Schornsteinkopf für bessere Luft (1.4.2009)
Auf
der ISH hat die Firma NO-Ex² Ltd. einem kleinen Kreis von Journalisten einen
gläsernen Schornsteinkopf vorgestellt, der möglicherweise schon Ende 2009 in
Serie gehen kann. Der Schornsteinkopf ist
innen mit Titandioxid beschichtet, das in Kombination mit UV-Licht
photokatalytisch wirkt und dadurch die Stickoxide (NOx) in den Heizungsabgasen
neutralisieren kann.
Neuer Brennwert-Schornstein im Altbau-tauglichen Leichtformat (4.6.2008)
(Sanierungs-)Abgassystem aus Kunststoff für Brennwerttechnik (25.10.2007)
CE-Zeichen für Raab Abgassysteme in Leichtbauweise (25.10.2007)
Die Heizung für Holzpellets im Schornstein (11.10.2007)
Schornstein für Mehrfachbelegung bei Festbrennstoff-Feuerstätten (28.9.2007)
Neuer Edelkeramik-Außenschornstein für alle Brennstoffe und Heizsysteme (21.8.2007)
W 3 G-Schornstein verträgt Pelletsheizungen
(19.3.2007)
Soll
ein Wärmeerzeuger optimal funktionieren, muss er an die richtige Abgasanlage
angeschlossen werden. Für pelletsbetriebene Feuerstätten bedeutet dies in der
Regel, einen feuchteunempfindlichen Schornstein einzusetzen. Da solche modernen
Heizungen mit reduzierten Abgastemperaturen arbeiten, um noch mehr Energie aus
der
Biomasse zu holen, hat der Schornstein außerdem weitere Kriterien zu
erfüllen. Dazu zählen die Rußbrandbeständigkeit sowie die Eignung für feste,
flüssige und gasförmige Brennstoffe.
Schornsteinsanierungs-Quintett von Schiedel
(19.3.2007)
Skobernes "kleinster Brennwert-Schornstein" schrumpft noch einmal (16.2.2007)
Schornstein-Ofen-Kombination mit der Lizenz zur Heizwasserbereitung (16.2.2007)
Schornstein und Lüftung als DUO (1.2.2007)
Schiedel
hat zur BAU 2007 das Paket "Duo" aus den Systemen Absolut (Schornstein) und Aera
(Lüftung) vorgestellt. Zukünftig werden beide Systeme gemeinsam vermarktet;
Vertriebspartner, Verarbeiter und Bauherren sollen so einen Logistik- und
Preisvorteil erzielen. Unter dem Motto "Bauen mit Herz" startet Schiedel nach
der BAU eine entsprechende Marketing-Kampagne; zur Zielgruppe gehören Planer,
Architekten, Bauunternehmer und Endkunden.
VSE sieht Edelstahl-Abgassysteme klar im Vorteil (30.8.2006)
Fließpressverfahren neu bei Raab-Edelstahlschornsteinen (30.6.2006)
Brennwert-Kaskade von Rapido (30.6.2006)
Neues KLB-Infomaterial verfügbar (8.6.2006)
Schiedel bringt Edelstahlsystem für Gewerbe- und Industriebau (4.10.2005)
Doppelwandiges, flexibles Überdruck-Abgassystem zur Mehrfachbelegung (17.9.2005)
KLB-Abgasanlagen für (fast?) alle Fälle (21.4.2005)
Designer-Schornstein mit Keramik-Herz (21.1.2005)
Immer mehr Bauherren entschließen sich dazu, den Schornstein nicht im Haus,
sondern platzsparend an der
Fassade
anzubringen. Bisher standen dafür lediglich
Edelstahlkamine zur Verfügung. Die Erlus AG hat jetzt eine
Alternative auf den Markt gebracht: Den Erlus Edelkeramik-Außenschornstein.
Dieser Schornstein eignet sich für Festbrennstoffe wie z.B. die innovativen
Pelletsheizungen oder auch für die moderne
Gas-Brennwerttechnik.
Keramischer Außenschornstein als Alternative zum Edelstahlkamin (1.8.2004)
Dreieck-Kamin: platzsparend und ästhetisch (28.4.2004)
Neuer Hausschornstein in Leichtbauweise (25.11.2003)
über Abgasleitungen aus Kunststoff und Schachtsystemen aus Schaumkeramik (7.7.2003)
Schornsteinbau:
Joukowski-Stoß in Abgasanlagen mit Nebenlufteinrichtung vorbeugen (28.6.2010)
Ein
sehr schneller gewollter oder ungewollter Regelvorgang ist die Ursache des so
genannten Joukowski-Stoßes. Im schlimmsten Fall zerstört er den Schornstein.
Solche Schäden lassen sich in Unterdruckabgasanlagen durch die Verwendung einer
geeigneten Nebenluftvorrichtung vermeiden. Sie muss der
DIN 4795 entsprechen, wie etwa die schlaggedämpfte Nebenluftvorrichtung ZUK 250
SG von
Kutzner + Weber.
Interview: "Ein Schornstein rechnet sich in jedem Fall" (21.8.2009)
Moderne Wärmeerzeuger wie thermische Solaranlagen, Wärmepumpen
oder sogar Brennwertheizungen benötigen überhaupt keinen Schornstein mehr
oder begnügen sich mit einem "Abgas-Röhrle". Warum sich ein Schornstein
aber doch in jedem Fall rechnen kann, will Hermann-Josef Görges,
Vorsitzender der Fachabteilung Abgassysteme beim
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., im Rahmen
eines Interviews erklären.
Schiedels optimierte Sturmsicherung für Schornsteine (29.12.2008)
Die
Münchner Schiedel GmbH & Co. KG will auf der BAU u.a. einen neuen
Schornsteinhalter vorstellen, der je nach Windzone und den dort auftretenden
Belastungen bedarfsgerecht ausgestattet werden kann. Durch die Reduzierung der
Teile und Vereinfachung der Anwendung soll der Montageaufwand spürbar sinken.
Rußschutztür verhindert Staub und Ruß beim Schornsteinfegen (15.7.2008)
Das
Einatmen von Staub und Ruß ließ sich für den Schornsteinfeger bei seiner Arbeit
bisher kaum vermeiden. Besonders prekär ist die Staubbelastung beim Kehren
festbrennstoffbetriebener Feuerstätten. Abhilfe kann der Einbau einer Rußschutztür schaffen, wie sie die Firma HEAT-up vertreibt.
Zulassung erteilt: Abgas-Wanddurchführung im Trockenbau (4.10.2007)
Nicht ohne Verbrennungsluftklappe in EnEV-Zeiten! (21.8.2007)
Im Set: Kaminkopf von Dach bis Abdeckplatte in Titanzink (1.2.2007)
Wanddurchführung von Rauchgasleitungen durch brennbare Baustoffe (23.8.2006)
Rauchgasleitungen
und brennbare Wandbaustoffe, wie sie etwa im
Fertighaus- und Holzhausbau bzw.
beim Einsatz von Holzrahmen- oder
Holzständerbauweise verwendet werden, brauchen
einen sicheren Abstand zueinander. Schiedel hat mit "Ignis Protect" jetzt ein
Komplettelement zur sicheren
Wanddurchführung von Abgasleitungen vorgestellt:
Nützliche Tipps für den Schornsteinbau (15.4.2006)
Richtige Montage und Demontierbarkeit von Abgasleitungen (6.2.2006)
Flexibler Anschluß - z.B. vom Schornstein - ans Geneigte Dach (7.9.2005)
Anform-Abdichtung für (fast) alle Dachdurchführungen (21.4.2005)
Schornsteinmodernisierung:
(Sanierungs-)Abgassystem aus Kunststoff für Brennwerttechnik (25.10.2007)
Schornsteinsanierungs-Quintett von Schiedel
(19.3.2007)
Starr oder flexibel? Schiedel-Lösungen zur Schornsteinmodernisierung (30.3.2005)
Abgasbehandlung / Feinstaubfilterung:
Abgaswärmetauscher für 10% effektivere BHKWs (2.8.2010)
Bei
der IFH/Intherm 2010 präsentierte die
Bomat
Heiztechnik GmbH neben den Abgaswärmetauschern für Öl- und Gas-Heizungen auch
erstmalig Abgaswärmetauscher für Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer
thermischen Leistung von 10 bis 150 kW.
UMSICHT-Workshop: Weniger Feinstaub aus Kaminen und Öfen (16.7.2010)
Die
Novellierung der ersten Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1.
BImSchV) trat Ende März in Kraft. Sie beinhaltet neue Grenzwerte zum
Feinstaubausstoß für Öfen und Kamine sowie für Zentralheizungen. Was das für
Hersteller und Betreiber von Kleinfeuerungsanlagen bedeutet, war Thema eines
Workshops beim
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.
Neue kompakte Abbrandregelung für Einzelraumfeuerstätte (7.12.2009)
Eine Einzelraumfeuerstätte arbeitet nur so effizient und umweltfreundlich, wie
ihr Betreiber es zulässt. Zur Regelung des Abbrandverhaltens bei handbeschickten
Feuerstätten bietet
Kutzner + Weber jetzt die "Compact"-Abbrandregelung an, die auf ein
mehrjährig erprobtes Regelverhalten und kompakte Abmessungen setzt,
Novelle der Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung (7.12.2009)
Der Deutsche Bundestag hat am 3. Dezember 2009 der neuen
Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) in dritter Lesung zugestimmt.
Gegenüber der bisher geltenden Rechtslage werden nun Emissionsgrenzwerte für
Einzelraumfeuerstätten wie Kaminöfen, Pellet-Einzelöfen und Heizkamine
festgelegt.
Effizienter Feinstaub-Filter aus FH Gelsenkirchen serienreif (21.8.2009)
Wissenschaftler der
Fachhochschule Gelsenkirchen haben einen kleinen, kompakten
Feinstaubfilter für Holzfeuerstätten erfunden. Das Besondere: Der Filter
reinigt sich automatisch selbst, lässt sich nachrüsten, eignet sich auch
für kleine Anlagen und soll besonders sicher sein.
Wärmerückgewinnung und Brennwertnutzung bei Biomassebrennstoffen (1.4.2009)
Effiziente
Brennwertnutzung war bislang bei Brennstoffen aus
Biomasse kaum möglich. Nun hat
das Unternehmen
Schräder Abgastechnologie mit dem AWT-Top ein zweistufiges System aus
Wärmetauschern entwickelt, das das bislang ungenutzte Energiepotential
ausschöpfen soll.
Neue kompakte Schalldämpfer von Kutzner + Weber (1.4.2009)
Mit
den AGT-Schalldämpfern zeigte
Kutzner+Weber (KW) anlässlich der ISH
2009 eine neue Produktreihe, die ihre Vorzüge speziell bei beengten
Platzverhältnissen ausspielen kann: Mit einer Nutzlänge von maximal 380 mm beanspruchen
sie viel weniger Raum als Produkte mit vergleichbarer Leistung. Daher eignen sie
sich besonders auch für
Heizungsmodernisierungen, bei denen in der Regel für die
Installation wenig Platz zur Verfügung steht.
Abgaswärmetausch im großen Stil bei hohen Abgastemperaturen (10.12.2008)
Zeitgemäße
Abgastechnologie mit Wärmerückgewinnung und Brennwerttechnik für alle größeren
Wärmeerzeuger - dafür wurde der Abgaswärmetauscher AWT von Schräder konzipiert.
Das vom Kamener Hersteller entwickelte Verfahren läßt eine effiziente
Wärmerückgewinnung erwarten, insbesondere bei Feuerstätten, die mit hohen
Abgastemperaturen arbeiten.
Abluftkatalysator für Kleinbetriebe und Kaminöfen (3.5.2007)
Bomat komplettiert Serie der "kleinen" Abgaswärmetauscher (3.5.2007)
K+W Ofenregelung hat Feuertaufe bestanden
(3.5.2007)
Partikelabscheider in der Abgasleitung mindert Feinstaub (19.3.2007)
Bereits
seit 2005 wird eine zum Teil heftige Diskussion rund um das Thema
Feinstaub
geführt. Geht es in den Massenmedien in erster Linie um die Logistik-Branche
sowie Fahrzeuge mit Diesel-Motor, haben Umweltschützer und
Baubiologen schon
lange einen weiteren Feinstaub-Verursacher im Visier: die
Festbrennstoff-Feuerstätte - siehe dazu auch folgende Beiträge (und dabei auch
immer an Lobbyismus denken):
Abgas-Wärmetauscher heizt vor und mindert Staubemission (19.3.2007)
"HydroBox" erhöht Wirkungsgrad einer Heizungsanlage (14.3.2006)
Heizungsanlagen:
ZIV: Altbestand bei Zentralheizungen immer noch zu hoch (23.6.2007)
Der
Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (Zentralinnungsverband - ZIV) hat
die aktuellen Zahlen für den Heizungsbestand im Jahre 2006 vorgelegt. Die
Erhebung zeigt, dass das Thema
Heizungsmodernisierung noch lange nicht
abgeschlossen ist. Im Dezember letzten Jahres waren 548.800 Ölheizungen und
208.500 Gasfeuerungsanlagen immerhin 29 Jahre alt und älter. Gleichzeitig
weisen 2.670.000 Ölfeuerungsanlagen und 4.294.800 Gasfeuerstätten bereits ein
Alter von bis zu 19 Jahren auf. Diese Gruppe macht den Großteil aller
Feuerungsanlagen in Deutschland aus.
Heizungsmodernisierung tut Not: Viele Verschwender noch im Betrieb
(18.3.2007)
Unternehmen:
Drei europäische Wärmetechnik-Unternehmen unter einer Schirmmarke
(23.3.2007)
ERLUS will aus eigener Kraft wachsen (2.3.2007)
Lafarge Roofing nun eigenständig (1.3.2007)
Verband Kunststoff Abgasanlagen gegründet (8.7.2004)
verschiedenes:
Neue VSE-Broschüre über Schornsteinsysteme aus Edelstahl (16.7.2010)
Rund
um Schornsteinsysteme aus Edelstahl dreht sich die neue Broschüre "Sie wollen
sich nicht festlegen? Gut so!" der Fachabteilung
Abgastechnik
VSE im Bundesindustrieverband Deutschland
80 statt 200 mm: Neue Wanddurchführung für Abgasleitungen (28.6.2010)
Kaminöfen
erfreuen sich einer hohen Beliebtheit. Nicht immer befindet sich jedoch der dazu
benötigte Schornstein an der Stelle, wo der Ofen installiert werden soll.
Oft muss der Anschluss durch eine Wand erfolgen. In diesem Zusammenhang
ist, besonders bei der Nachrüstung in Altbauten oder bei Gebäuden in
Holzständerbauweise, der vorgeschriebene Abstand zu brennbaren Bauteilen
einzuhalten.
Neue Schornsteinhöhen über Dach bei Festbrennstoffen (28.6.2010)
Zum 22. März 2010 ist die BImSchV-Novelle in Kraft getreten. Hiermit
findet eine Aktualisierung der noch aus dem Jahr 1988 stammenden
Regelungen zur Freisetzung von Emissionen in kleinen und mittleren
Feuerungsanlagen statt. U.a. wurden auch die Ableitbedingungen für Abgase
von Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe wesentlich geändert.
Haftungsfragen bei Abgasanlagen (26.6.2010)
Der Düsseldorfer Rechtsanwalt F. W. Stohlmann hat in Zusammenarbeit mit
der Skoberne Schornsteinsysteme GmbH eine baurechtliche Abhandlung zu
Haftungsfragen bei fehlerhafter Planung und Ausführung von Abgasanlagen
vorgelegt.
Nachweispflicht für Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine bis Ende 2012 (14.6.2010)
Bis
spätestens 31. Dezember 2012 müssen rund 15 Millionen Besitzer von Kaminöfen,
Kachelöfen und Heizkaminen ihrem Schornsteinfeger gegenüber den Nachweis
erbringen, dass ihre Feuerstätte die Mindestanforderungen hinsichtlich Staub und
Kohlenmonoxid (CO) erfüllt. Auf diesen wichtigen Passus der neuen
Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV), die am 22. März 2010 in Kraft
getreten ist, weist aktuell der
HKI Industrieverband
Schmidt & Peters-Gruppe setzt auf Schornsteine und Fertiggaragen (4.1.2010)
Die
zur Schmidt & Peters-Gruppe gehörenden Baustoffwerke SP-Beton GmbH & Co. KG
sowie die Neetze GmbH & Co. KG haben ihre Betonpflaster- und Plattenproduktion
an den Standorten Lauenburg und Neetze an die Firmengruppe
Berding veräußert.
Mit diesem Schritt konzentriert sich der Baustoffhersteller, der unter dem
Markennamen
hansebeton im norddeutschen Markt agiert, zukünftig auf die zwei
Unternehmensbereiche Schornsteinsysteme und Fertiggaragen.
Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) ab 1.1.2010 bundesweit gültig (27.12.2009)
Ab 1. Januar 2010 gilt eine neue Verordnung zur Regelung der Betriebs- und
Brandsicherheit von Öfen und Heizungsanlagen. Der Bundesverband des
Schornsteinfegerhandwerks - Zentralinnungsverband (ZIV) - informiert über
Änderungen für Verbraucher.
Verbändevereinbarung zwischen Schornsteinfegern und ZVSHK (27.12.2009)
Der
Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der
Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) haben eine gemeinsame Verbändevereinbarung unterzeichnet.
Sie regelt die fachlichen Anforderungen an Schornsteinfeger und SHK-Handwerker,
um Tätigkeiten des anderen Gewerks anbieten zu können.
Schlitzabsorber als Schalldämpfer in der Abgastechnik (27.10.2009)
Führt
eine neue Heizkesselanlage nach der Installation vor Ort zu einem störenden
Geräuschpegel, sind aufgrund der engen Platzverhältnisse mit üblicherweise
geringen Abständen zwischen Heizkessel und Kamin nur kurze Schalldämpfer
realisierbar, die wiederum kaum Dämpfungswirkung bei Frequenzen unterhalb von
250 Hz besitzen. Gerade in diesem Bereich ist jedoch die höchste Lärmbelastung
zu erwarten, wie Auswertungen bei
Kutzner + Weber ergeben haben.
Feinstäube gebannt dank elektrischer Kräfte (17.9.2009)
Hoher Abscheidegrad, auch im Bereich feinster Stäube und Aerosole, sowie
eine äußerst geringe Druckdifferenz zeichnen Elektrofilter nach dem
zweistufigen Penney-Prinzip aus. Sie eignen sich somit sehr für den
Einsatz in raumlufttechnischen Anlagen und zum Abscheiden von Schadstoffen
bei Produktionsprozessen als Arbeitsschutzmaßnahme.
Elegante Zu- und Fortlufttürme aus Edelstahl (3.8.2009)
Die Luftversorgung größerer Immobilien erfolgt in der Regel über
zentrale Zu- und Fortlufttürme wie sie beispielsweise die
Joseph Raab GmbH & Cie. KG anbietet. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von
Turnhallen und Schwimmbädern über Tiefgaragen bis zu Mensen und Großküchen. Auch
die Anbindung einer Zentrale für ein kontrolliertes Wohnungslüftungs-System
lässt sich darüber bedienen.
Plewa erweitert Schornstein-Ofen-Unit-Angebot (2.4.2009)
Die
Plewa
Schornsteintechnik und
Heizsysteme
GmbH hat auf der ISH eine weiterentwickelte UniTherm-Reihe präsentiert. Neben der klassischen, scheitholzbefeuerten Ausführung
wurden in Frankfurt u.a. Modelle mit einem in den Brennraum integrierten Wasserwärmetauscher
sowie Feuerstätten für Pellets und Scheitholz vorgestellt.
Ofenregelung für Heizkomfort und gegen Schadstoffausstoß (24.2.2009)
Immer mehr Haushalte installieren Kamin- und Kachelöfen, die längst nicht mehr
nur zu den Übergangszeiten im Herbst und Frühjahr für angenehme Wärme sorgen
müssen. Um die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile des nachwachsenden
Brennstoffes auf sichere Weise nutzen zu können, entwickelte
Schmid eine neuartige Ofenregelung.
Übergangsfristen für bestehende Einzelraum-Feuerstätten (24.2.2009)
Immer
wieder wird in den Medien über die geplante Neuregelung der 1.
Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) für häusliche Feuerstätten - dazu
zählen Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine sowie Pellet-Einzelöfen - berichtet.
Leider geschieht dies oft ungenau oder unvollständig. Darauf weist der
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik hin.
Wärmepumpenverband widerspricht der Initiative Pro Schornstein (31.10.2008)
"Die
Initiative Pro Schornstein e.V. (IPS) verbreitet wissentlich falsche Formulare
und Informationen zur Wärmepumpe. Die Behauptungen der IPS entbehren jeglicher
Grundlage und dienen lediglich zur Verunsicherung von Fachbetrieben und
Endkunden", so der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
Schornsteinfeger wollen/müssen ihr Leistungsangebot erweitern (31.10.2008)
Das neue Schornsteinfegergesetz ist beschlossene Sache. Es soll ab Dezember 2008
in Kraft gesetzt werden. Im Hinblick auf den bevorstehenden freien Wettbewerb
wird den Schornsteinfegern allerdings eine Übergangsfrist bis 2013 eingeräumt.
In diesen vier Jahren können sich die Betriebe Zusatzqualifikationen aneignen,
um künftig konkurrenzfähig zu werden.
Eine Frage des Schornsteins: Kinder haften für ihre Eltern (18.7.2008)
VdZ: "Abgasmessung deckt Einsparpotenziale nicht auf"" (15.7.2008)
Die
regelmäßigen Abgasmessungen an der Heizungsanlage sagen nichts über die
Energieeffizienz des Heizungssystems aus. Sie geben nur Auskunft darüber, wie
hoch die Schadstoffkonzentration in den Abgasen ist. "Fälschlicher Weise werden
diese Werte aber oft herangezogen, wenn es darum geht, über eine sinnvolle
Heizungsmodernisierung zu entscheiden", stellt Barbara Wiedemann, Präsidentin
der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V.
klar.
VSE: "Edelstahl für die Abgastechnik unverzichtbar" (15.7.2008)
Metallische
Abgasanlagen zählen heute zu den Produkten, die aufgrund ihrer Vorteile aus dem
Bausektor nicht mehr wegzudenken sind. Ein- und doppelwandige Systeme eignen
sich aufgrund ihrer Flexibilität und leichten Verarbeitung für praktisch alle
Anwendungsfälle. Besonders wichtig ist die Qualität, die sich u.a. ansatzweise
am CE-Zeichen und an den verwendeten Werkstoffen ablesen lässt.
Schornsteinfegerwesen neu geregelt (29.6.2008)
Am 27.6. ist das Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens im Deutschen
Bundestag verabschiedet worden. Die Regelungen zum Schornsteinfegerwesen werden
mit diesem Gesetz an das europäische Recht angepasst.
"Änderungen des Schornsteinfegergesetzes nicht verfassungskonform" (4.6.2008)
Die
Übergangsfrist des von der Bundesregierung vorgelegten Entwurfs des
Schornsteinfegerhandwerkgesetzes ist verfassungswidrig. Diese Auffassung
vertritt der anerkannte Staatsrechtler Prof. Dr. Alexander Blankenagel in einem
jetzt vorgelegten Gutachten zur Beurteilung der von der Bundesregierung
eingebrachten Gesetzesnovelle.
Geplante Rußfilterpflicht für Kamin- und Kachelöfen (4.5.2007)
Aus dem Gruselkabinett für Abgasanlagen ... (1.2.2007)
Gericht: Jährliche Kehrpflicht belastet Eigentümer unverhältnismäßig (14.12.2005)
Sind einschalige Schornsteine ein Bauschadensrisiko? (14.9.2005)
Fünf Wandheizkessel an einer Abgasleitung (21.3.2005)
Damit der Schornstein den richtigen Zug hat ... (31.12.2004)
eder Heizkessel, Kamin- oder
Kachelofen
braucht einen Schornstein, um "atmen" zu können. Dieser muss auf die immer
bessere Energienutzung moderner Heizanlagen in Niedrigenergiehäusern optimal
abgestimmt und
wärmegedämmt sein - sonst droht das Bauteil zu versotten, wie der Fachmann
einen durchfeuchteten Kamin beschreibt. Deshalb sind ein exakt bemessener
Querschnitt des Abzugs und ein säurefestes "Innenleben" für die einwandfreie
Funktion der Abgasanlage wichtig.
mit der Brennwerttechnik schrumpfen die Schornsteine (24.8.2004)
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung von industriell vorgefertigten
Schornsteintypen (22.1.2004)
Keine Zicken beim Kaminkehrer (1.10.2003)
Broschüre
über Dachheizzentralen: Platz und Kosten sparen beim Heizen (15.4.2003)
"Option zur Nachrüstung einer Solaranlage immer offen halten" (17.4.2002)
Nach Empfehlung von Peter Müller, Referent für Energieobjekte beim
Bundesverband der Verbraucherzentralen, sollten sich Bauherren generell
die Option zur Nachrüstung einer
Solaranlage
offen halten - auch wenn bei Baubeginn eigentlich kein Geld dafür da ist.
Mit dieser Empfehlung werden die Argumente für mineralische
Schornsteine
auf den Punkt gebracht. Die mehrzügige
Abgasanlage
schafft Unabhängigkeit in der
Energieversorgung
und bildet das zentrale Bauteil für zukünftige
Heizkonzepte:
[...] Neben zahlreichen Anschlussmöglichkeiten von Wärmeerzeugern aller Art dient er in
vielen Fällen als
Installationsschacht zur Rohrführung durch das Gebäude. Die Vorlauf- und
Rücklaufleitungen einer
Solaranlage lassen sich somit problemlos vom
Heizungsraum zum
Dach hin verlegen.
Schornsteine, Abgastechnik
bei
BAULINKS.de
Literatur rund um
"Schornstein"
BAUT-Informations-System (ein kostenloser individuellen
Bauherrenordner)