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Holzböden einfärben, versiegeln, einölen, einwachsen, ...

Basics: Parkettoberflächen lassen sich einfach reinigen und halten viel aus, wenn Lack oder Öl den Echtholzbelag vor mechanischer Beanspruchung, Feuchtigkeit und Schmutz schützen. Welche der beiden Behandlungsmethoden dabei gewählt wird, ist keine Frage der Qualität, sondern reine Geschmacksache.
Das Ölen von Parkett ist die ursprünglichste Methode und verleiht der Oberfläche einen natürlichen, matten Ton. Dabei dringt das Öl tief in die Zellen des Holzes ein, füllt sie wie einen Schwamm und verhindert, dass andere Flüssigkeiten einsickern können. Durch die hauchdünne Schicht, die keinen geschlossenen Film bildet, bleiben die Holzporen deutlich sichtbar. Ein so behandeltes Parkett wirkt lebendig, da das Öl die Holzstruktur besonders betont. Um die Schutzwirkung der Behandlung zu sichern, sollte der Bodenbelag durchschnittlich zwei bis drei Mal im Jahr mit einem speziellen Pflegeöl eingelassen und poliert werden.
Wer eine seidenmatte oder hochglänzende Optik bevorzugt, wählt die versiegelte Oberfläche. Diese ist sehr strapazierfähig, da eine geschlossene Lackschicht das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert. Der Umwelt und Wohngesundheit zuliebe bieten sich lösemittelarme und -freie Versiegelungslacke an. Für den Oberflächenschutz sorgen ein paar Tropfen Pflegemittel im Wischwasser. Darüber hinaus kann bei Bedarf circa alle zwei Monate ein Parkett-Polish aufgetragen werden, damit sich ein schützender Film bildet. Je nach Beanspruchung benötigt das Parkett nach durchschnittlich 15 Jahren einen neuen Lack. Grundsätzlich ist bei einer Versiegelung vor Ort zu beachten, dass das Parkett nach etwa 24 Stunden trocken ist. Um die endgültige Härte und Abriebfestigkeit zu erreichen, empfiehlt es sich jedoch, den Parkettboden erst nach einigen Tagen zu betreten.

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