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bauzentrale.net - Holzheizung

Holzpelletheizungen, Festbrennstoff-Heizkessel, Biogas-Anlagen

Basics: Vor einigen Jahren wussten nur wenige, was sich hinter dem Begriff "Pellets" verbirgt. Heute sind die Röllchen aus gepressten Holzspänen und Sägemehl in aller Munde. Das Ausgangsmaterial - unbehandeltes und trockenes Restholz - stammt aus Sägewerken und der Holz verarbeitenden Industrie. Es wird ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck geformt. Pellets sind zwischen zehn bis 30 Millimeter lang und haben einen Durchmesser von sechs bis acht Millimeter. Ihr Heizwert beträgt etwa 4,9 Kilowattstunden pro Kilogramm. Das entspricht ungefähr einem halben Liter Heizöl. Ihre Qualität wird durch die DIN-Norm 51731 sowie ÖNORM M 7135 gesichert. Neben der CO2-neutralen Verbrennung ist vor allem die Tatsache interessant, dass der Rohstoff Holz ein nachwachsendes Produkt in unseren Breitengraden ist.

Die Kohlendioxid-neutralen Pellets werden im Pumpwagen angeliefert und über einen Schlauch in den Lagerraum geblasen. Eine Förderschnecke oder ein Saugsystem transportiert sie dann in die Heizanlage. Neun Kubikmeter oder ca. 6000 Kilogramm Pellets reichen aus, um ein durchschnittlich beheiztes Einfamilienhaus mit der dafür ungefähr benötigten Wärmeleistung von 10 Kilowatt ein Jahr lang zu versorgen. Pelletsanbieter gibt es flächendeckend in ganz Deutschland. Die positiven Umwelteigenschaften des innovativen Heizsystems werden zudem mit Förderungen durch öffentliche Stellen belohnt. Weitere Informationen dazu gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Diese einleuchtenden Argumente pro Pellets haben mittlerweile viele Bauherren und Hausbesitzer überzeugt. Der Pelletsmarkt in Deutschland erlebt daher seit Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Gerade erst wurde im Schwarzwald das größte Pelletswerk der Republik eingeweiht. Ein weiterer Grund: Im Gegensatz zum Öl- und Gasmarkt erwarten Fachleute bei Pellets mittel- und langfristig stabile Preise. Das Stuttgarter Biomasse-Informationszentrum (BIZ) geht davon aus, dass das Heizen mit Pellets zukünftig nur etwa 60 Prozent der Kosten für Erdgas und nur 78 Prozent der für Heizöl ausmacht.

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