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bauzentrale.net - Fassadenverkleidung

vorgehängte hinterlüftete Fassade - VHF: Fassadenplatten, Fassadenelemente

Basics: Entstanden sind Wandbekleidungen mit groß- oder kleinformatigen Platten in den Gebirgsregionen, wo viele Häuser bis heute mit Dachziegeln, Schiefer oder auch Holz bekleidet werden. Die Materialwahl sowie die Art der Verlegung folgen oft regionalen Besonderheiten und sorgen für das spezielle, bei Touristen sehr beliebte Ambiente der Bergstädte etwa im Harz, in der Eifel oder in Thüringen. Doch es sind nicht der Charme und der Gestaltungsreichtum allein, die für vorgehängte Fassadenverkleidungen sprechen. Vielmehr bieten sie auch handfeste technische Vorteile, weil sie ausgezeichnet der rauhen Witterung in den Gebirgen widerstehen können. Der Hausbesitzer erhält einen dauerhaften und wartungsarmen Schutz für seine Außenwände. Diese Argumente wirken auch für viele Bauherren im Flachland überzeugend, weshalb vorgehängte Fassaden mittlerweile über ihre Ursprungsregionen hinaus Verbreitung gefunden haben. Außerdem vergrößerte sich die Palette der möglichen Werkstoffe. Neben Dachziegeln, Schiefer oder Holz werden heute auch Faserzement, verschiedene Keramikplatten oder sogar Metalle eingesetzt. Dadurch können sich die vorgehängten Fassadenbekleidungen architektonisch an jeden Gebäudetyp und jedes Umfeld anpassen.

Folgende drei Komponenten bilden zusammen vorgehängte hinterlüftete Fassade, die allen modernen Erkenntnissen der Bauphysik und des Wärmeschutzes entspricht: Zuerst werden die Wärmedämmung in der jeweils erforderlichen Dicke sowie die wahlweise aus Holz oder Metall bestehende Unterkonstruktion montiert. Dabei ragen die Tragprofile der Unterkonstruktion mindestens 2 cm, besser jedoch 4 cm über die Wärmedämmung hinaus. Wenn anschließend die Bekleidung angebracht wird, entsteht ein 2 bis 4 cm breiter Hinterlüftungsspalt zwischen der Wärmedämmung und dem Bekleidungsmaterial. Diese Hinterlüftung gewährleistet die anerkannt hohe Schadenssicherheit der Fassade.

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