|
|||||||||||||||||||||||||||||||
Basics: Die Palette an aktuellen Dämm-Möglichkeiten reicht von künstlichen Stoffen wie Polystyrol über Mineralwolle bis hin zu natürlichen Materialien wie Kork, Zellulose, Schafswolle, Schilfrohr oder Hanffasern. Bei der Auswahl ist auch an das Thema Allergien zu denken, nicht dass der Dämmstoff dem Bewohner Kopfschmerzen oder Atembeschwerden bereitet.
Wichtige Rahmenbedingung in Sachen Außendämmung / Fassadendämmung ist die Bauweise des Hauses. Was Konstruktion und Ausgestaltung der Fassade anbelangt, sind folgende Varianten bei Neubauten besonders gängig: Massive Wände in homogener Bauweise aus z.B. Wärmedämmziegeln oder Porenbeton-Steinen. Schlanke Beton- oder Kalksandsteinwände mit zusätzlicher Wärmedämmung. Leichtbauwände in Holzrahmen- oder Holztafelbauweise mit zusätzlicher Dämmung.
Wenn von innen gedämmt wird, kommt man an einer so genannten Dampfsperre nicht vorbei. Gemeint sind Folien oder Spezialpapiere, die verhindern sollen, dass Wasserdampf in die Wand eindringt, dort kondensiert und so einen idealen Nährboden für Schimmelpilze bildet.
Eine gute Dachdämmung hält im Herbst und Winter warm und verhindert im Sommer einen aufgeheizten Dachraum. Ob Mineral- oder Schafswolle: Wichtig ist, dass das Dämm-Material sowie die Dampfsperre auch in den Ecken des Daches und an den Übergängen zu Dachfenstern, Schornsteinen, Strangentlüftern und anderen Dachdurchgänge sorgfältig angearbeitet werden. Von außen ist zudem eine "zweite Dachebene" einzubauen - meist in Form in einer diffusionsoffenen Dachbahn / Unterspannbahn aus Kunststoff.
Eine Bauweise, die teure Wärme nicht aus dem Haus entweichen lässt, kann ungewollte Folgen haben. Denn auch die feuchte Luft bleibt in den Räumen und provoziert die Schimmelbildung. Deshalb ist regelmäßiges Lüften angesagt. Zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich ein Hygrometer: Im Winter sollte die relative Luftfeuchte im Altbau nicht über 40 Prozent ansteigen, im Neubau liegt die Grenze bei 50 Prozent. Die große Alternative bildet die kontrollierte Wohnraumlüftung, die idealerweise mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet sind. Wärmebrücken, die sich durch falsche Bauausführung oder durch Fehler beim Dämmen ergeben, bieten dem Schimmelpilz ebenfalls ideale Lebensbedingungen.
TecTem Insulation Board Indoor erhält natureplus Qualitätszeichen (19.5.2011)
Nachhaltigkeit
und Zukunftsfähigkeit - das zeichnet hochwertige Bauprodukte aus. Auch das
TecTem Insulation Board Indoor trägt dank des verwendeten natürlichen Dämmstoffs
Perlite offenbar zu einer zukunftsfähigen Bauweise bei - wie die Verleihung des
natureplus Qualitätszeichens jetzt belegt.
Kingspan Group übernimmt CRH-Dämmstoffsparte (3.4.2011)
Die
Unidek Gefinex GmbH aus Steinhagen heißt seit dem 1.4.2011 Kingspan Unidek GmbH.
Die Umfirmierung ist eine Folge der Übernahme der kompletten europäischen
Dämmstoffaktivitäten der CRH durch die Kingspan Group (Irland). Auf die
Struktur des Unternehmens soll die Umfirmierung keine Auswirkungen haben.
Innendämmung wird Bestandteil der Verbandsaktivität des FV WDVS (3.4.2011)
Der
Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) will sich ab sofort verstärkt dem
Thema Innendämmung widmen. Ein eigens gegründeter Arbeitskreis hat inzwischen
seine Arbeit aufgenommen mit dem Ziel, "dieses anspruchsvolle Verfahren zur
Steigerung der Energieeffizienz beim Verband zu etablieren und die Interessen
der Mitgliedsunternehmen in Richtung Markt, Politik und Öffentlichkeit zu
vertreten", so Vorstandsvorsitzender Lothar Bombös.
"Nichts" dämmt besser - BINE-Themeninfo zum Dämmen mit Vakuum (20.3.2011)
Vakuumisolationspaneele und
Vakuumverglasung verbessern die Dämmwirkung nicht durch ein Mehr an Material,
sondern durch ein Weniger an Wärmeleitfähigkeit. Damit reicht schon ein sehr
dünner Aufbau für eine exzellente Leistung. Das neue BINE-Themeninfo "Dämmen
durch Vakuum" (I/2011) erläutert die Grundlagen der neuen Dämmtechnik, ihr
Anwendungspotenzial und auch ihre Besonderheiten.
BBSR legt Leitfaden zur Vakuumdämmung im Bauwesen vor (6.3.2011)
Steigende gesetzliche Standards, Energiesparhäuser und hohe Energiepreise
sorgen dafür, dass Gebäude immer besser gedämmt werden (müssen). Vor allem
bei der Altbausanierung setzen die räumlichen Gegebenheiten der Stärke der
Dämmstoffschichten oft Grenzen. Hier können Vakuumisolationspaneele ihre
Vorteile ausspielen: Sie sind deutlich dünner als herkömmliche Dämmstoffe,
haben aber dieselbe Wirkung.
Ytong Multipor Entsalzungsplatte zur Mauerwerks-Sanierung (28.2.2011)
Auf der BAU zeigte
Xella Deutschland die Ytong Multipor Sanierungsplatte auf Basis von
Porenbeton. Mit der neuen Platte soll angefeuchtetes Mauerwerk schnell und
dauerhaft wirksam entsalzt werden können.
URSA Click-Innendämmung ab sofort mit PureOne und WL 032 (28.2.2011)
Als leistungsfähiges Innendämmsystem zur bauphysikalischen und energetischen
Ertüchtigung von Außenwänden hat sich
URSA Click mittlerweile wohl in zahlreichen Objekten bewährt. Darauf will
der Hersteller aus Leipzig aufbauen und wertet URSA Click nicht nur mit einer
verbesserten Wärmeleitfähigkeitsstufe (WL 032) auf, sondern liefert das System
auch mit dem formaldehydfreien und geruchsneutralen Dämmstoff PureOne aus.
Thermoroom-Innendämmung erhält Flankendämmung (28.2.2011)
Viele Bestandsbauten können aus unterschiedlichen Gründen nachträglich nur von
innen gedämmt werden. Hierbei ist nicht nur an die Dämmung der Außenwände
sondern auch die bauphysikalische Ertüchtigung angrenzender Bauteile wie Decke,
Boden und Innenwände zu denken. Allerdings ist eine schlecht gemachte
Flankendämmung optisch zumeist recht unattraktiv. Um diese Situation zu
verbessern, will
Gutex im Rahmen seines Innendämmsystems Thermoroom auf Basis von
Holzfaserdämmplatten im Frühjahr 2011 einen speziellen Dämmkeil zur
Flankendämmung auf den Markt bringen.
Innendämmung nach Baustoffklasse B1 - schwer entflammbar (28.2.2011)
Bei Ausschreibungen geht es häufig auch um den Brandschutz (hoffentlich), und
dabei tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Wichtig ist, dass immer
zwischen Einzelbauteilen und Systemen unterschieden wird. Bei den
iQ-Therm-Platten von
Remmers beispielweise handelt es sich zwar nach DIN 4102-1 um einen Baustoff
der Klasse B2 (normal entflammbar) - im System erfüllt iQ-Therm aber die
Anforderungen der Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar).
Braas dämmt mit Divodämm Floor die oberste Geschossdecke (27.2.2011)
Mit DivoDämm Floor bietet Braas ein Kombi-Dämmelement für die effektive
Dämmung der obersten Geschossdecke an. Das Dämmelement mit der
Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 024 ermöglicht einen verhältnismäßig dünnen
Aufbau des Fußbodens und kann durch die Holzwerkstoffplatte direkt nach
der Verlegung begangen werden
Homatherm komplett mit Holzfaser- und Zellulosedämmstoffen (9.2.2011)
Auf
der BAU präsentierte Homatherm erstmals ein Komplettsortiment aus Holzfaser- und
Zellulosedämmstoffen aus eigener Fertigung. Die Dämmstoffe werden im
ressourcenschonenden Trockenverfahren hergestellt und können vom Keller bis zum
Dach eingesetzt werden. Außerdem ist Homatherms Planungssoftware nun in einer
ersten Online-Version verfügbar.
Styrodur Neo dämmt bis zu 20 Prozent besser (5.2.2011)
BASF bringt ein neues XPS (extrudierter Polystyrolhartschaumstoff, Markenname:
Styrodur C) auf den Markt, das gegenüber Wettbewerbsprodukten einen rund 20%
besseren Lambda-Wert haben soll.
Infomappe "Profilglas" zu transparenter/transluzenter Wärmedämmung (2.2.2011)
Die Bielefelder
Wacotech GmbH & Co. KG bietet Planern und ausführenden Unternehmen mit
der Informationsmappe "Profilglas" eine Übersicht über die Einsatzgebiete
ihrer transluzenten, wärmedämmenden Glasgewebeeinlage für
Profilglasfassaden. Die Mappe enthält sowohl Informationen über die
transluzente Wärmedämmung für zweischaliges Profilglas inklusive
Sonnenschutzeinlage als auch über farbige Dekor-Einlagen für einschaliges
Profilglas.
Wenn bei Beck+Heun-Rollladenkästen "Neoline"
drauf steht, ist Neopor drin (26.1.2011)
Mit ROKA-Neoline setzt
Beck+Heun einen neuen Milestone bei den eigenen Rollladenkästen: alle
Systeme dieser Serie verwenden den Dämmstoff Neopor von
BASF. Er ermöglicht beachtliche Psi- und U-Wert-Verbesserungen. So erzielt
beispielsweise der Kastentyp für Wärmedämmverbundsysteme in der
Fenster-Ausführung bei einer Mauerwerksstärke von 36,5 Zentimetern einen
Psi-Wert von 0,045 W/mK (Wärmebrückenverlustkoeffizient).
Dämmstoffproduktion: Sto gründet Innolation GmbH (23.12.2010)
Das
zu
Beginn des Jahres 2010 in Betrieb gegangene Dämmstoffwerk der Sto-Gruppe im
bayerischen Lauingen wird selbstständig. Die Produktionsstätte firmiert ab
dem 1. Januar 2011 als Innolation GmbH, Lauingen.
Kellerdecken schlank dämmen mit 0,022 W/mK (15.12.2010)
Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft in Hannover werden im Moment
vornehmlich Kellerdecken von Häusern der 50er und 60er Jahre gedämmt. Die
Decken werden nun von unten mit 60 mm dicken Resolharzdämmplatten von
Kingspan versehen.
Heradesign Holzwolleplatten mit Blauem Engel und 15 Jahren Gewährleistung (15.12.2010)
Dem österreichischen Akustikspezialisten wurde im August 2010 der Blaue Engel
für seine nachhaltige Produktionsweise und für die Verwendung ausschließlich
natürlicher und baubiologisch unbedenklicher Materialien verliehen. Davon
unabhängig bietet
Heradesign ab sofort auf alle Produkte eine Gewährleistung von 15 Jahren.
Rockfon Katalog 2010/11 (15.12.2010)
Um fünf Neuheiten hat der Akustikdeckenhersteller
Rockfon sein Angebot in den zurückliegenden Monaten erweitert. Detailliert
dargestellt wird das aktuelle Sortiment im Gesamtkatalog 2010/11, der zudem
erweitert wurde um ein Kapitel zur Montage verschiedener Akustikdeckenlösungen.
Remmers reduziert Dicke des Innendämm-Systems iQ-Therm (20.10.2010)
Um die Anforderungen der aktuellen EnEV mit möglichst geringen Aufbauhöhen
erfüllen zu können, hat Remmers mit der neuen 3 cm dicken Innendämmplatte
iQ-Therm 30 eine schlanke Alternative zu den etablierten
iQ-Therm-Produkten mit 5 und 8 cm Dicke entwickelt.
Dachbodendämmung von Beck+Heun mit einem Dämmkern aus Neopor (20.10.2010)
Die Beck+Heun GmbH stellt mit Roka-Dabotherm eine eigene Lösung für die schnelle
Dämmung von Dachböden vor. Sie läßt dank eines Korpus aus Neopor
überdurchschnittlich Dämmwerte erwarten. Der dreischichtige Aufbau soll das
System zudem leicht und gleichzeitig stabil machen.
Uni-Loft: begehbare Dachbodendämmung mit Nut, Feder und System (20.10.2010)
Die
Dachbodendämmung von Unidek Gefinex heißt jetzt Uni-Loft. Mit dem
Zusammenschluss der Unternehmen Unidek und Gefinex wurde die einstige
db-Produktlinie (Dachbodendämmung) mit den Gefinex-Produkten zu
einem Dachboden-Dämmsystem zusammen gelegt.
Neue Isover-Dämmplatte für niedrige Tiefgaragen(!) und Keller (20.10.2010)
Seit September 2010 bietet Isover eine neue Deckenplatte für Keller und
Tiefgaragen an, die gute Dämmeigenschaften (Wärmeleitstufe 032) und einen
Schmelzpunkt ≥ 1.000°C vereint: Ultimate Topdec DP 1-032. Sie ermöglicht
energieeffiziente und sichere Dämmlösungen auch bei niedriger Raumhöhe. Die
einfache Verarbeitung durch Kleben oder Dübeln bleibt weiterhin erhalten.
Boden, Wand, Decke, Dach - U-Wert-Rechner von IsoBouw rechnet online (20.10.2010)
Auf "isobouw.de" stellt IsoBouw einen "U-Wert-Rechner" zur Verfügung, den
jedermann kostenfrei nutzen kann. Verschiedene Wand- und Deckenszenarien sind
ebenso bedacht wie Anwendungen im Dach.
Schaumglasschotter: Misapor startet in Deutschland (19.10.2010)
Optisch ist das Material unscheinbar, überzeugen will es allein mit
inneren Werten: Die Rede ist von Misapor, einem umweltfreundlichen
Schaumglasschotter, der sich in seinem Schweizer Heimatmarkt bereits als
vielseitig einsetzbarer Dämm- und Füllstoff bewährt hat. Nun will der
gleichnamige Hersteller seine Produktion und den Vertrieb in Deutschland
massiv ausbauen.
Bayer MaterialScience entwickelt mit Partnern Polyurethan-Nanoschäume (17.10.2010)
Bayer MaterialScience arbeitet an der Entwicklung von Polyurethan (PUR)-Nanoschäumen,
die in einigen Jahren die Wärmedämmung signifikant verbessern könnten. Das
Unternehmen geht dabei von Mikroemulsionen aus, die unter überkritischen
Bedingungen (Principle Of Supercritical Microemulsion Expansion, POSME) zu
PUR-Hartschäumen umgesetzt werden. Ziel ist es, Hartschäume mit
Porengrößen von weniger als 150 Nanometern Durchmesser herzustellen.
Strähle Raum-Systeme GmbH eröffnet Akustikwerkstatt (28.9.2010)
Was
eine gute Raumakustik von einer schlechten unterscheidet, kann Strähle hörbar in
seiner Anfang September eingeweihten Akustikwerkstatt am Firmensitz in
Waiblingen demonstrieren. Die Werkstatt soll Ausstellung und Schulungszentrum
zugleich sein. Strähle richtet sich damit an Architekten, Akustiker, Bauherren
und Büronutzer. Ziel ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die maximalen
gestalterischen Freiraum für die akustische Optimierung von Räumen ermöglichen.
Ratgeber zur TecTem-Innendämmung für Verarbeiter und Architekten (28.9.2010)
TecTem
Insulation Board Indoor ist eine rein mineralische Dämmplatte aus dem
natürlichen Rohstoff Perlit. Die Platte von Knauf Perlite verbindet Wärmedämmung
mit Innenraumhygiene, denn mit ihrer Fähigkeit Feuchtigkeit zu regulieren und ihrem
pH-Wert 10 ist die mineralische Dämmplatte auch zur Schimmelpilzvermeidung
geeignet.
Broschüre: Ratgeber Schimmelschutz von Sto (20.9.2010)
Ungeeignete Baustoffe, ungedämmte Räume, falsches Heiz- und
Lüftungsverhalten - drei Ursachen, die oft zu Schimmel führen. Der neue
achtseitige "Ratgeber Schimmelschutz" von
Sto informiert jetzt über gesundes und schimmelfreies Wohnen.
Armacell-Dämmstoff mit antimikrobieller Microban-Ausrüstung (9.9.2010)
In
der Luft befindliche Bakterien und Schimmelpilze, die zum so genannten Sick-
Building-Syndrom beitragen und Erkrankungen verursachen können, sollen sich
zukünftig mit dem Dämmstoff AF/Armaflex wirkungsvoll bekämpfen lassen. Das
Armacell Premiumprodukt wird jetzt mit einem antimikrobiellen
Microban Schutz
ausgerüstet.
Bi-System zur nachträglichen Kellerdecken-Dämmung von Beck + Heun (18.8.2010)
Unter der Marke Bimax-Therm bietet
Beck + Heun ab sofort ein System speziell für die nachträgliche
Dämmung von Kellerdecken an. Durch seine kombinierte Beschaffenheit aus
einer Neopor- und einer EPS-Platte (WLG 032 bzw. WLG 035) ist es nicht nur
besonders leicht, es verfügt zudem über eine hohe Dämmfähigkeit. Montiert
werden die zusammensteckbaren Leichtgewichte wahlweise durch Verschrauben
oder Verkleben an der Kellerdecke.
Bindemittel definieren Mineralwolle neu (25.6.2010)
Eine der effektivsten Maßnahmen zur Reduzierung des Energiebedarfes ist
die ausreichende Dämmung von Gebäuden. Gerade im Steildach, aber vielfach
auch im Flachdach, kommt hierbei Mineralwolle zum Einsatz. Heute wird
Mineralwolle als Oberbegriff für alle natürlichen Dämmstoffe aus Glaswolle
oder Steinwolle gebraucht. Aktuell kommt der Mineralwolle-Markt u.a. durch
den Einsatz neuer Bindemittel in Bewegung.
Preissteigerungen: Dämmstoffe versus Heizkosten (21.6.2010)
Die
vielerorts wieder anziehende Konjunktur, die Wechselkursentwicklung zwischen
Euro und Dollar und der Anstieg der Rohölpreise wirken sich in Deutschland auch
auf die Preise für Dämmstoffe und andere WDVS-Komponenten aus. Gleichzeitig aber
wird den Hausbesitzern durch die weitere Verteuerung beim Öl - und damit über
kurz oder lang auch beim Gas - die Notwendigkeit energetischer Sanierung von
Bestandsbauten noch deutlicher vor Augen geführt.
Rockfon-Broschüre: "better space to educate - Akustik, die Schule macht" (13.6.2010)
Sowohl
der Neubau als auch die Sanierung von Schul- und Lehrgebäuden verlangen nach
Baumaterialien und
Missel Dämmpass - Nachschlagewerk erscheint in der 35. Auflage (24.5.2010)
Kolektor
Missel Schwab hat den "Missel Dämmpass" aktualisiert und neu aufgelegt. Das
Nachschlagewerk unterstützt Installateure, Planer und Architekten in ihrer
täglichen Arbeit bei der Dämmung von haustechnischen Installationen
Raumakustische Hörproben auf CD und online (19.5.2010)
Um das Potential ihrer Akustiksysteme zu verdeutlichen, hat
Heradesign Hörproben veröffentlich. Sie sind online abrufbar und
können alternativ auf CD angefordert werden.
Aufsprühbare Innendämmung aus Zellulosefasern (19.5.2010)
Isocell hat mit Renocell eine aufsprühbare Innendämmung aus
Zellulosefasern ohne Dampfbremse speziell für die Altbausanierung
entwickelt.
Neue Grundierung reguliert Saugfähigkeit der TecTem-Innendämmplatte (19.5.2010)
Die
neue TecTem Grundierung von Knauf Perlite reguliert die Saugfähigkeit der Innendämmplatte TecTem
Insulation Board Indoor, aber auch anderer Untergründe. Um den gleichmäßigen
Auftrag durch Sichtkontrolle zu erleichtern, ist die neue TecTem-Grundierung rot
eingefärbt.
Ceresit-Dämmstoffkleber für Perimeterdämmplatten in der Kellerabdichtung (11.5.2010)
Schnell, sauber und vielseitig präsentiert sich der neue Dämmstoffkleber
"BT 40 Perimeterfix" von Ceresit Bautechnik zur Fixierung von
Perimeterdämmplatten in der Kellerabdichtung. Der Schaum aus der
Schaumpistole lässt sich leicht verarbeiten und kann nicht nur bei
kunststoffmodifizierten Bitumenabdichtungen (KMB) sondern auch für
Kaltselbstklebebahnen (KSK) genutzt werden.
Ganz konsequent: AntiSchimmelsystem von Baumit vorgestellt (7.4.2010)
Schimmelige Wände und Ecken sind nicht nur ein optischer Mangel, ein
Schimmelbefall muss immer auch als ein Gesundheitsrisiko eingestuft
werden. Der fachgerechten Schimmelsanierung kommt damit eine sehr hohe
Bedeutung zu. Dazu hat
Baumit mit Bayosan AS AntiSchimmelsystem auf der "Farbe - Ausbau &
Fassade" eine Produktneuheit zur Schimmelbeseitigung und Wand- und
Deckensanierung vorgestellt.
Dampfdiffusionsoffen: Neues/erstes Innendämmsystem von Sto (7.4.2010)
Schimmelvorbeugend, leicht zu verarbeiten und nicht brennbar: "StoTherm In Comfort“, das neue und
erste Innendämmsystem von
Sto, ermöglicht die energetische Sanierung von Gebäuden, die nicht von
außen gedämmt werden können. Kern des neuen Innendämmsystems von Sto sind
diffusionsoffene Perlite-Dämmplatte.
Puren kündigt verbesserte Dämmwerte an (4.3.2010)
Die
Puren GmbH nutzte die Dach+Holz u.a. dazu, neue, verbesserte Dämmwerte
anzukündigen, die - produkt- und dickenabhängig - künftig in Deutschland
und den EU-Ländern gelten.
Neuer Dämm-Ratgeber rund ums Dach (2.3.2010)
Wohnen unterm Dach hat heute noch mehr Charme als je zuvor: Offene und helle
Räume, großflächige Fenster, Dachaustritte und
Mini-Drucksensoren für Vakuumisolationspaneele (2.3.2010)
Zum Dämmen von Fassaden eignen sich Vakuumisolationspaneele (VIPs) besonders
gut - allerdings nur, solange das Vakuum nicht "entweicht". Ein winziger
Drucksensor kann zukünftig ständig den Zustand des Vakuums überwachen und
informieren, ob die Dämmwirkung noch vorhanden ist.
Porit-Broschüre "Mauerwerk" neu aufgelegt (22.2.2010)
Planern, Architekten, Ingenieuren und Verarbeitern steht jetzt die
Broschüre "Mauerwerk" in einer Neuauflage zur Verfügung. Mit Hilfe vieler
Grafiken und Tabellen werden auf über 30 Seiten Einflussfaktoren,
Anforderungen und Lösungen für das fachgerechte Bauen mit
Porit-Porenbeton dargestellt und erläutert.
Software-Broschüren-Paket zur EnEV 2009 von Wienerberger (22.2.2010)
Seit In-Kraft-Treten der EnEV 2009 kommt es noch mehr als bisher auf eine
gewissenhafte Planung an, um energieeffiziente und wirtschaftliche Lösungen im
Neubau wie auch beim Bauen im Bestand umzusetzen. Architekten, Ingenieuren,
Fachplanern und Baustoffhandel bietet
Wienerberger Planungs- und Beratungsunterstützung mit einem umfangreichen
Service-Paket zur EnEV 2009.
Mauerstein mit Elastopor H-Füllung (22.2.2010)
Zu den gefüllten Hohlblocksteinen gehört auch der "Liapor SL-Plus“ von der Firma
Knobel; in ihm sorgt der Polyurethan-Hartschaum Elastopor H von der
BASF für die zusätzlichen Dämmung.
Vorteile für einzeln gefertigte EPS-Perimeterdämmplatten (22.2.2010)
Zur Dämmung erdberührter Bauteile eignen sich u.a. auch druckfeste und
feuchtigkeitsresistente Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS).
Neben der Eindämmung von Wärmeverlusten, übernehmen moderne
Perimeterdämmsysteme gleich mehrere Funktionen. Dazu schneidet
IsoBouw die Dämmplatten nicht aus Blöcken, sondern fertigt sie einzeln
in Automaten.
Drei EPDs (Umweltproduktdeklarationen) für EPS-Dämmstoffe (22.2.2010)
Nicht die Erstellung eines Gebäudes, sondern seine "Lebensdauer-Leistung" ist
entscheidend. Eine der wesentlichsten Einflussgrößen bei Immobilien ist der
Energieverbrauch - d.h. das Energiemanagement und der bauliche Wärmeschutz.
Wärmedämmstoffen kommt demnach sowohl für Neubauten als auch für
Sanierungsmaßnahmen im Bestand eine zentrale Bedeutung zu. Auf Grund dieser
Erkenntnis hat der
Industrieverband Hartschaum in Zusammenarbeit mit EPS-Herstellern, welche
dem Verband angehören, auf die Zertifizierung von drei EPDs (Environmental
Product Declaration) hingearbeitet.
Holzfaserdämmplatte für die Innendämmung (4.2.2010)
Die Sanierung von Gebäuden, deren Fassaden sichtbar bleiben sollen, kann wegen
der Kondensatbildung im Bauteil problemanfällig sein. Eine unsachgemäße
Innendämmung führt zu einem bedenklichen Zustand der Gebäudehülle. Die durch das
Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU mit dem Innovationspreis
ausgezeichnete Pavadentro-Dämmplatte von
Pavatex wurde speziell für die raumseitige Altbausanierung entwickelt.
Grau ist wärmer: Unidek optimiert Dämmsysteme (4.2.2010)
Zur
Dach+Holz 2010 in Köln will
Unidek neue Dämmsysteme auf Basis des grauen EPS Platin-Perfect
präsentieren. Platin-Perfect steht für Dämmstoffe mit der verbesserten
Wärmeleitfähigkeit 031 bzw. 032. Der graue Dämmstoff wird zuerst bei den
Aufsparren- und Dachboden-Dämmsystemen zum Einsatz kommen und soll dann
sukzessive auch für weitere Produktsparten zur Verfügung stehen.
Fenster einbauen/dämmen ... und PUR-Schaumdosen richtig entsorgen (1.2.2010)
Rund
80 Prozent aller Fenster werden in Deutschland mit PUR-Schaum aus der
Druckgasdose gedämmt. Er lässt sich leicht und sicher verarbeiten, ist recht
kostengünstig und kann in Punkto Wärmedämmung viele alternative Stoffe
abhängen ... allerdings bleibt die Frage der korrekten Entsorgung - siehe
PDR Recycling GmbH + Co KG.
Sto AG wird mit eigenem Werk Dämmstoffhersteller (25.1.2010)
Seit Jahresbeginn fertigt die
Sto AG Dämmstoffe für WDV-Systeme selbst - im Januar nahm ein neues Werk des
Tochterunternehmens
StoVerotec in Lauingen die Produktion von Polystyrol-Dämmmaterial auf. Damit
will sich der Konzern unabhängiger machen. Insgesamt investierte das Unternehmen
ca. 10 Millionen Euro in Lauingen. Zugleich feierte die StoVerotec ihr
20jähriges Bestehen.
Rockwool Klima- und Umweltbericht 2009 (25.1.2010)
Der gerade erschienene Klima- und Umweltbericht 2009 des Dämmstoffherstellers
Rockwool dokumentiert es: Rund 1.900 Euro und elf Tonnen CO2
kann eine Familie pro Jahr einsparen, die ein 30 Jahre altes und 150
Quadratmeter großes Haus zum Niedrigenergiehaus macht.
Ganz in Weiß: Dämmstoffe "PureOne" vor der Premiere (9.1.2010)
Für den 1. Februar 2010 hat
URSA die Premiere eines neuen Dämmstoffs angekündigt: "PureOne" soll alle
Vorteile von Mineralwolle mit einer ausgezeichneten Verarbeitungsfähigkeit
und Nachhaltigkeit verbinden können.
Ganz in Weiß: Dämmstoffe "PureOne" vor der Premiere (9.1.2010)
Für den 1. Februar 2010 hat
URSA die Premiere eines neuen Dämmstoffs angekündigt: "PureOne" soll alle
Vorteile von Mineralwolle mit einer ausgezeichneten Verarbeitungsfähigkeit
und Nachhaltigkeit verbinden können.
Isover erhält als Erster den neuen Blauen Engel (9.1.2010)
Anfang
Dezember erhielt
Isover als erster Dämmstoff-Hersteller den neuen
Blauen Engel.
Damit tragen Innendämmstoffe aus Isover Glas- und Steinwolle sowie aus Ultimate
jetzt die Kennzeichnung “Der Blaue Engel - schützt die Gesundheit, weil
emissionsarm“. Das neue Umweltzeichen wird erst seit kurzem auch an
Wärmedämmstoffe für Innenanwendungen verliehen (RAL-UZ 132).
Außenwand-Innendämmsystem URSA Click mit mehr Dämmwirkung (2.12.2009)
Überall
da, wo mit herkömmlichen WDV-Systemen eine energetische Sanierung nicht möglich
ist, wird gerne mit der Dämmung der Außenwände von innnen geliebäugelt - trotz
aller bauphysikalischen Herausforderungen. Das Außenwand-Innendämmsystem
URSA
Click stellt sich diesen seit 2008 - erfolgreich, wie das
MFPA Leipzig bestätigt.
Gleichwohl erfährt es nun eine Aufwertung.
Kerndämmung mit Isocell-Einblasdämmstoffen (1.12.2009)
Neben Zellulosedämmstoff, der hauptsächlich zur Dämmung von
Holzkonstruktionen z.B. im Dach verwendet wird, bietet
Isocell mit Granublow und SLS 20 nun auch hydrophobe
Einblasdämmstoffe zur nachträglichen Dämmung von zweischaligem Mauerwerk und
vorgehängten Fassaden an.
Bayer MaterialScience setzt auf neues Geschäftsmodell (1.12.2009)
Mit dem EcoCommercial Building-Programm will
Bayer MaterialScience die Arbeit des SBCI maßgeblich unterstützen und
insgesamt einen Beitrag zum nachhaltigen und wirtschaftlichen Bauen der
Zukunft leisten.
Neue Broschüre "Fassaden- und Dämmtechnik 09/10" von Caparol (19.11.2009)
Mit dem neuen Lieferprogramm "Fassaden- und Dämmtechnik 09/10" bietet
Caparol einen Überblick über dieses Feld der energetischen Sanierung.
Auf 107 Seiten werden sämtliche Komponenten der WDV-Systeme mit
Erläuterungen, Abbildungen, Querschnittszeichnungen und Tabellen
dargestellt.
Rohrabschottungen: RTI Planungs- und Montagehelfer wurde aktualisiert (11.11.2009)
Seit
vielen Jahren leistet der Planungs- und Montagehelfer der
Rockwool Technical
Insulation (RTI) bei Planern, Verarbeitern und im Dämmstofffachhandel als
Ratgeber zur Planung und Ausführung von fachgerechten Rohrabschottungen
wertvolle Dienste. Unter anderem durch die EnEV 2009 haben sich nun zahlreiche
Neuerungen ergeben, die in der ab sofort verfügbaren aktualisierten Auflage des
Nachschlagewerkes ihren Niederschlag finden.
BINE-Themeninfo "Latentwärmespeicher in Gebäuden" (5.11.2009)
Das BINE-Themeninfo "Latentwärmespeicher in Gebäuden" (I/2009) informiert auf 20
Seiten über den Entwicklungsstand, Einsatzmöglichkeiten sowie eine Auswertung
erster Anwendungen von Latentspeichermaterialien, auch Phase Change Materials
(PCM) genannt.
Fertighausmodernisierung (u.a.) mit Schafwolle (5.11.2009)
Neben einer neuen Fassade und einem neuen Dach wünscht sich so mancher
Hausbesitzer auch ein "neues Wohngefühl". Zahlreiche Bewohner älterer
Fertighäuser aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren beklagten einen
feuchtmuffigem Geruch, dessen Herkunft sie sich nicht so recht erklären
könnten.
Mineralwolle: Qualität braucht Kontrolle (5.11.2009)
Durch das RAL-Gütezeichen, wie es die
Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V. (GGM) seit zehn Jahren vergibt,
soll u.a. sichergestellt werden, dass Mineralwollprodukte auch
gesundheitlich unbedenklich sind. Wie wichtig eine kontinuierliche
Überprüfung der Produktqualität ist, zeigte sich im Oktober in einer
Sitzung der Gütegemeinschaft im Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
in Würzburg.
Rigips-Broschüre zur Modernisierung und Sanierung im Wohnbau (3.11.2009)
Der
Bestand an Wohnimmobilien in Deutschland ist in die Jahre gekommen. Seine
Modernisierung stellt eine langfristige Aufgabe für alle Entscheider der
Wohnungswirtschaft, aber auch für Planer, Architekten und Fachhandwerker dar.
Der Ausbau-Profi
Rigips hat eine neue Broschüre veröffentlicht, die aufzeigt, wie ein
Gebäudebestand planmäßig saniert, renoviert oder modernisiert werden kann.
Rigips unterstützt die "Multikomfortschule" (13.10.2009)
Saint
Gobain Rigips unterstützt die "Multikomfortschule" gemeinsam mit dem
gemeinnützigen Verein "Lernen statt Lärmen e.V." sowie weiteren
Kompetenzpartnern aus der Baustoffindustrie. Ziel des Vereins ist es, durch eine
zukunftsweisende und nachhaltige Modernisierung bestehender
Bildungseinrichtungen optimale Lern- und Lehrbedingungen für Schüler und Lehrer
zu schaffen.
Energetische Gebäudesanierung durch Innendämmung (12.10.2009)
Denkmalgeschützte
Fassaden, Grenzbebauung oder einzuhaltende Gebäudefluchten erfordern
intelligente Dämmlösungen. Aus bauphysikalischer Sicht ist die Anordnung von
Dämmschichten an der Außenseite (WDVS / Außendämmung) vorzuziehen, aber oft
nicht möglich. In diesen Fällen sind durchdachtes Innendämmsysteme gefragt.
Holzfaserdämmplatten wissenschaftlich untersucht (20.8.2009)
Je mehr Holzfaserdämmplatten wiegen, desto besser ist ihr tatsächliches
Wärmedämmvermögen im Vergleich zu dem für die Berechnung anzusetzenden
Wärmedämmvermögen. Auf diesen einfachen Nenner lassen sich offensichtlich
die Ergebnisse des wissenschaftlichen Forschungsprojekts "InnoNet"
bringen, das unter realitätsnahen Bedingungen vom
Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung in Braunschweig
durchgeführt wurde.
Neue nachhaltige, naturbraune Mineralwolle-Technologie (20.8.2009)
Knauf Insulation bietet ab Mitte 2009 neue natürliche
Mineralwolle-Dämmstoffe mit ECOSE-Technology an - einer neuen
Bindemittel-Technologie, die auf erneuerbaren Rohstoffen basiert. Neben der
insgesamt verbesserten Energiebilanz des Dämmstoffs verspricht sie auch
Verarbeitungsvorteile.
Holzforschung: Span-, Faser- und OSB-Platten auf 47 Seiten (10.8.2009)
Holzwerkstoffe ergänzen und erweitern die Anwendung des traditionellen
Bau- und Werkstoffs Holz. Sie verbinden die Vorteile des natürlichen
Werkstoffs mit den Entwicklungen und Innovationen von Wissenschaft und
Technik. Daraus ergeben sich neue Anwendungen und eine Vielzahl von
ökologisch verträglichen Produkten.
Knauf Wohnbaubroschüre über ganzheitliche Sanierung (10.8.2009)
Der Sanierungsbedarf speziell im Wohnungsbaubestand wird immer größer.
Gleichzeitig werden die Anforderungen an die Wohnungswirtschaft immer
vielfältiger. Die eigene Kompetenz auf diesem Gebiet stellt
Knauf in der neuen Broschüre "Mehr Werte für den Wohnbau" vor. Das über 40
Seiten starke Kompendium zeigt Lösungen für eine ganzheitliche Sanierung.
"URSA EnEV kompakt" Praxisleitfaden neu aufgelegt (5.7.2009)
Ab
dem 1. Oktober 2009 tritt die neue
EnEV 2009 in Kraft. Mit ihr ändern sich die
Anforderungen an die Dämmwerte von Bauteilen der Gebäudehülle bei Neubauten. Aus diesem Grund wurde die speziell für
die EnEV-Anforderungen
an Altbauten konzipierte Broschüre "URSA EnEV kompakt“ aktualisiert und
erweitert.
Referenzbauten aus Holz, Flachs, Stroh und Co. im Web (26.5.2009)
Die
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat im Internet eine Auswahl
von Gebäude aus
nachwachsenden Rohstoffen veröffentlicht. Die neue Referenzgebäude-Liste
richtet sich an angehende Bauherren und Architekten mit Interesse an natürlichen
Baustoffen.
WDV-Systeme setzen positive Marktentwicklung fort (26.3.2009)
Das
vierte Quartal 2008 setzte in der Jahresstatistik des
Fachverbandes
Wärmedämmverbund-Systeme (Baden-Baden) eine neue Bestmarke: Noch nie seit
Erfassung der Daten wurden zwischen Oktober und Dezember eines Jahres mehr
Quadratmeter WDV-Systeme verlegt als 2008, genau waren es 7,8 Mio. m²:
Jubiläum: ThyssenKrupp-Sandwichelemente mit nichtbrennbarem Rockwool Kern (19.8.2008)
Sandwichelemente
sind aus dem modernen Industriebau nicht mehr wegzudenken. Mit ihnen kann eine
ästhetisch anspruchsvolle wie technisch leistungsfähige Industriearchitektur
verwirklicht. Seit zehn Jahren setzt die ThyssenKrupp Bausysteme GmbH bei der
Herstellung diverser Elemente auf eine Steinwolledämmung der Deutschen Rockwool.
Update Knauf Insulation (13.3.2008)
Knauf
Insulation präsentiert sich 2008 mit einem umfassenden Dämmstoffsortiment. Nach
der Verlagerung des Vertriebssitzes nach Simbach am Inn und der Integration der
Heraklith GmbH in die Knauf Insulation GmbH kann das Untenehmen nun eine in
ihrem Umfang bemerkenswerte Produktpalette vorweisen.
Rockwool startet Profi-Podcast (15.1.2008)
Expertenwissen
zum Hören rund um das Thema Energetische Modernisierung bietet zukünftig ein
neuer Rockwool Podcast Service. Er richtet sich exklusiv an Fachhandwerker,
Architekten, Energieberater sowie alle am Bau beteiligten Profis.
Feuchteschutz ist Klimaschutz (2.1.2008)
Themenschwerpunkt
der Remmers Baustofftechnik auf der Deubau 2008 ist die energetische
Gebäudesanierung durch Kellerabdichtung, Hydrophobierung und Schlämmverfugung
von Sichtmauerwerk, Wärmedämmputz für historisch wertvolle Fassaden sowie
Innendämmung mit Schimmelsanierung.
Seegras - vom ungeliebten Strandgut zum Baustoff der Zukunft? (5.12.2007)
Dämmung von Rohrleitungen nach EnEV 2007 (26.10.2007)
Steico erweitert Produktion von Holzfaserdämmstoffen um mehr als 120
Tagestonnen (17.10.2007)
Förderung von Naturdämmstoffen läuft (mal wieder) aus (17.10.2007)
Bielefeld: Für einen Euro Passivhausstandard mit Naturdämmstoffen (17.10.2007)
Brandschutz im Stahlbau mit "Conlit Steelprotect Boards" (20.7.2007)
BASF stellt vor: Vom 3-Liter-Haus zum Null-Heizkosten-Haus (2.7.2007)
Rockwool steigert Kapazität, Lieferflexibilität verbessert (5.6.2007)
VHD: "Fertighäuser mit Holzfaserdämmung immer beliebter" (13.5.2007)
Förderung von Naturdämmstoffen geht weiter - rückwirkend! (22.3.2007)
Fachverband WDVS startet Kampage "Deutscher Heizenergiespartag" (20.2.2007)
Zunehmende Nutzung von transluzentem, wärmedämmendem Nanogel (7.2.2007)
Mieter dürfen bei Schimmel in der Wohnung fristlos kündigen (10.1.2007)
EnEV: Neue Verpflichtungen für Hausbesitzer ab 31.12.2006
(10.12.2006)
Nanogel - Nanotechnik in der Wärmedämmung? (28.11.2006)
4000 Möglichkeiten für F30 und F90 Holzständerwände mit
Holzfaserdämmstoffen (23.10.2006)
Foamglas, Vedag, Essmann und Optigrün gemeinsam auf der BAU (9.10.2006)
URSA-Broschüre über energetische Gebäudesanierung mit Wärmedämmung (25.9.2006)
Wärmeverluste bei erdberührten Bauteilen minimieren (27.9.2006)
Mogelpackung Niedrigenergiehaus? (26.9.2006)
Knauf Perlite - Dämmstoffschüttung bis in die kleinste Ritze (25.9.2006)
Mit Holzfaser-Dämmung im Haus einen "kühlen Kopf" bewahren (5.9.2006)
Naturdämmstoffe: Förderung läuft Ende 2006 aus! (16.6.2006)
Naturdämmstoffe im Überblick (20.2.2006)
Interview: "Mit Vakuumdämmung in die Zukunft" (27.1.2006)
Dämmstoffmarkt in Deutschland auch 2005 weiter rückläufig (25.3.2006)
RHI AG verkauft Heraklith Dämmstoffgruppe (13.1.2006)
BaySystems wird zur Dachmarke für PUR-Systemhäuser (12.1.2006)
Aus Correcthane wird RECTICEL (6.12.2005)
Zucker als Rohstoff für die Polyurethan-Herstellung (22.11.2005)
Als
erfolgreich und sehr vielversprechend hat sich ein neues Verfahren zur Gewinnung
von Polyolen aus Zucker herausgestellt, das in einem Forschungsprojekt der Dow
Deutschland GmbH und des Fraunhofer Instituts für
Chemische Technologie getestet
wurde. Das von der Fachagentur
Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderte Vorhaben
zeigt wirtschaftlich attraktive Alternativen in der Herstellung
polyfunktioneller Alkohole auf, die die chemische Industrie für die Produktion
von Polyurethanen und Polyestern benötigt. Bislang werden Polyole vor allem auf
petrochemischer Basis
hergestellt:
der ganze Text
Armacell Vertriebsorganisation im deutschen Markt umstrukturiert (15.11.2005)
Die
rasanten Marktveränderungen und nach wie vor schwierige Situation der deutschen
Baukonjunktur machten eigenen Angaben zufolge eine Neuausrichtung der Vertriebs-
und Großkundenstrategie bei Armacell erforderlich. Auf der Basis der Ergebnisse
einer Marktsegmentanalyse entschied die Geschäftsführung, die
Armacell-Außendienstteams SHK (Sanitär,
Heizung,
Klima) und
WKSB (Wärmeschutz,
Kälteschutz,
Schallschutz,
Brandschutz) unter der
Leitung von Axel Grimm, Verkaufsleiter Deutschland, zusammenzuführen:
der ganze Text
Stiftung Warentest testete herkömmliche und Naturdämmstoffe (24.10.2005)
Die
Stiftung Warentest hat in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test"
Wärmedämmstoffe unter die Lupe genommen und dabei gezielt auch Alternativen zu
URSA reduziert Produktionskapazitäten für Glaswolle (8.9.2005)
Die
Geschäftsleitung des Dämmstoffherstellers URSA Deutschland gab die Schließung
ihrer Produktionsstätte in Wesel bekannt. Das seit 1970 bestehende Werk lieferte
hauptsächlich Spezialdämmstoffe für den industriellen Einsatz, aber auch
Standardprodukte für den Hochbau. Alle bisher von Wesel aus bedienten Kunden der
Baubranche erhalten ihre Lieferungen unverändert innerhalb von 48 Stunden,
allerdings aus anderen URSA-Werken. [...] Alle danach verbleibenden
Industrie-Aktivitäten werden aus den beiden
Glaswolle-Werken in Delitzsch und St. Avold
bedient:
der ganze Text
Neues Einblasdämmsystem aus Steinwolle (1.9.2005)
Einblasdämmsysteme
können dort für einen effizienten
Maximaler Brandschutz im Innenausbau von Rockwool (16.8.2005)
Montagewände,
die feuerhemmende (F30) oder feuerbeständige (F90) Anforderungen erfüllen
müssen, werden i.d.R. mit Gipskartonfeuerschutzplatten beplankt. Die Deutsche
Rockwool als erfahrener Spezialist für
nichtbrennbare Dämmstoffe und
feuerwiderstandsfähige Bauteile bietet mit dem Produkt "Termarock 40" eine
Dämmplatte an, die ab einer Dicke von nur 60 mm die Verwendung normaler
Gipskartonbauplatten ermöglicht und gleichzeitig maximalen
Brandschutz verbunden
mit leistungsstarkem Schallschutz
verspricht. [...] Die
DIN 4102 Teil 4 fordert für
Brandschutzkonstruktionen
Mineralwolle-Dämmplatten mit einem Schmelzpunkt von mehr als 1.000°C, einer
bestimmten Mindestrohdicke und Mindestdämmdicke:
der ganze Text
Querverweis:
auf der Intersolar vorgestellt: ein "Solarglas", das speichert, wärmt und kühlt (27.6.2005)
GLASSXcrystal
ist ein "Solarglas", das speichert, wärmt und kühlt, indem 4 Systemkomponenten
in einer funktionellen Einheit integriert wurden:
Transparente Wärmedämmung (TWD), Überhitzungsschutz, Energieumwandlung,
thermischer Speicher. Ein 3-fach-Isolierglas sorgt für eine exzellente
Wärmdämmung mit einem Ug-Wert von unter 0,5 W/m²K. Ein in den
Scheibenzwischenraum implementiertes
Prismenglas reflektiert die hoch stehende Sommersonne mit Einfallswinkel über
40°C nach aussen und schützt auf diese Weise den Innenraum zuverlässig vor
Überhitzung:. Die Wintersonne hingegen passiert in voller
Intensität den Sonnenschutz:
der ganze Text
Wie passen guter Wärmeschutz und schützenswerte Fassaden zusammen? (8.6.2005)
Guter
Wärmeschutz und
schützenswerte Fassaden - passt das zusammen? Wie am 18. Mai in
der 32. Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige
Passivhäuser gezeigt wurde,
lassen sich durch den Einsatz von Innendämmung auch Gründerzeitgebäude und
Fachwerkhäuser auf ein verbessertes Wärmeschutzniveau bringen, ohne dass dadurch
die Außenansicht verändert wird. Zusammen mit den von
Passivhaus-Neubauten
bekannten Komponenten und Methoden kann man den
Heizwärmebedarf von Altbauten so
auf weniger als ein Viertel reduzieren:
der ganze Text
ÜGPU informiert über Güteüberwachung bei PUR/PIR-Dämmprodukten (2.6.2005)
Qualitätssicherung
steht für Verlässlichkeit und Vertrauen. Qualitätssicherung von
Dämmstoffen soll
dem Verbraucher gewährleisten, dass die Produktqualität stimmt und die
erforderlichen Produktleistungen auch zuverlässig erbracht werden. Insbesondere bei der
Dämmung von Gebäuden versprechen
Dämmprodukte aus
Polyurethan-Hartschaum (PUR/PIR) wirtschaftliche Vorteile und
sorgen für ein behagliches, komfortables
Wohnklima. Der "Dämmstoff nach Maß"
dämmt aufgrund seiner extrem niedrigen
Wärmeleitfähigkeit besser als viele der
üblichen Dämmstoffe:
der ganze Text
Nachbarn müssen die Geräusche einer Pendeluhr ertragen (24.4.2005)
Auf
die Uhr in der
Nachbarwohnung
war Verlass: Pünktlich schlug sie jede halbe Stunde, außerdem verkündete sie
ihren Besitzern mit mehreren Schlägen jeweils die Zahl der vollen Stunden. Die
Familie nebenan wollte das nicht länger ertragen und bat den Eigentümer um
Unterstützung. [...] Vor
Gericht
sahen sich die beiden Parteien wieder. Der Prozess war ein voller Erfolg für die
Liebhaber des altertümlichen Glockenschlags:
der ganze Text
Klimaschutzinitiative CO2NTRA von Isover initiiert (28.1.2005)
Um
für den Klimaschutz bundesweit noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, hat
SAINT-GOBAIN Isover G+H, der Marktführer bei
Mineralwolle-Dämmstoffen, eine
Klimaschutzinitiative ins Leben gerufen. Unter dem Namen CO2NTRA
werden künftig nationale, nicht wirtschaftlich nutzbare
Klimaschutzprojekte finanziell unterstützt:
der ganze Text
VdZ-Information stellt Energiesparkonzepte auf den Prüfstand (22.1.2005)
Wer
zeitgemäß und zukunftsorientiert bauen möchte, entscheidet sich heute für ein
Haus mit möglichst geringem Energiebedarf.
Passivhaus,
Niedrigenergiehaus oder
3-Liter-Haus - die moderne
Architektur
hat ganz unterschiedliche Konzepte hierzu entwickelt. [...] Um die Diskussion zu objektivieren, hat die TU Dresden die
Beziehungen zwischen Wärmedämmung,
Anlagentechnik und Komfortansprüchen einer
ganzheitlichen Betrachtung unterzogen. Sie vergleicht dabei vier gängige
Energiesparhaus-Typen in Kombination mit zahlreichen
Heiz- und
Lüftungssystemen.
Fazit: Auch in hochwärmegedämmten Gebäuden bleibt
moderne Anlagentechnik zur Heizung,
Warmwasserbereitung und
Wohnungslüftung
unverzichtbar:
der ganze Text
Fachverband Transparente Wärmedämmung prägt neuen Begriff: "Solare Umweltwand" (21.1.2005)
"Genial
einfach, dauerhaft, ohne Installation und Wartung" - dafür steht die
transparente Wärmedämmung (TWD) bzw. die "solare Umweltwand". Dabei
unterscheidet man (leider) in Wirkung und Aufbau zwei sehr unterschiedliche
Systeme: Entweder wandelt die transparente
Wärmedämmung als Teil der
Fassadendämmung Sonnenwärme in
Heizenergie um ("Umweltwand mit Sonnentank"),
oder sie sorgt als lichtdurchlässige
Fassadenkonstruktion für blendfreie
Büros, ohne
Verschattungsanlage und nahezu ohne Kunstlicht ("Umweltwand mit
Tageslichtgewinn"):
der ganze Text
Wenn gedämmte Rohre "alt aussehen"... (14.1.2005)
PUR-Schaumstoffe
haben sich für die Dämmung von
Rohren in vielen Bereichen durchgesetzt:
Installationsleitungen,
Rohre für den
Fernwärmetransport oder gar Pipelines
werden mit dem verbreiteten
Hartschaum gedämmt.
Bleibt aber das gute Dämmvermögen des Materials, die hohe Festigkeit und
Wärmebeständigkeit auch bei ungünstigen Einsatzbedingungen über viele Jahre
beständig? [...] Seit Ende der 60er Jahre wurden im Westen Deutschlands in
Fernwärmenetzen zunehmend so genannte
Kunststoffmantelrohre verlegt. Dies sind
industriell vorgefertigte Systeme mit metallischen Innenrohren, umgeben von
einer PUR-Wärmedämmung,
die das Innenrohr mit einem äußeren Mantelrohr aus Kunststoff fest verklebt:
der ganze Text
VPB warnt: Passivhaus ist nicht gleich Passivhaus (6.12.2004)
"Mit
diesem
Passivhaus reduzieren Sie Ihre
Heizkosten auf Null!" Mit solchen und
ähnlichen Versprechungen locken manche
Bauträger und
Schlüsselfertiganbieter
potenzielle Hauskäufer. Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt vor diesen
Angeboten und rät zur sorgfältigen Prüfung, denn der Begriff "Passivhaus" ist gesetzlich nicht geschützt.
[...] Der Begriff
'Passivhaus' hat sich für all jene Häuser durchgesetzt, die pro Quadratmeter Wohnfläche
im Jahr nicht mehr als 1,5 Liter
Heizöl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas verbrauchen"
[...] Wie, mit welchen
Baustoffen und welcher Art der
Dämmung der
Passivhausstandard im Einzelfall erreicht wird, das spielt keine Rolle. Das
Konzept aus Haus und
Dämmung und die Berechnungen müssen stimmen. Zu den
zentralen Punkten des Passivhauskonzepts gehört neben der notwendigen
Lüftungsanlage, die ein völlig neues
Lüftungsverhalten der Bewohner erfordert,
vor allem die Luftdichtheit der
Gebäudehülle:
der ganze Text
Vakuum-Isolations-Paneele: Neuer Wärmeschutz für Problemzonen (30.11.2004)
Vakuum
garantiert einen sehr guten
Wärmeschutz auf engstem Raum. Die jetzt entwickelten Vakuum-Fassadenelemente ermöglichen
bei schlanken Wandkonstruktionen eine effiziente
Dämmung. Das neue BINE-Projekt-Info "Vakuum-Isolation in Fassadenelementen" stellt die Technik und
erste Demonstrationsgebäude vor. Industriell vorgefertigte
Sandwich-Elemente und
Fassadenelemente
sind der richtige Weg, um die ansonsten gegenüber mechanischen Beschädigungen
sehr empfindlichen
Vakuum-Isolations-Paneele ohne großes Risiko auf der
Baustelle einsetzen zu können. Es handelt sich um
Platten aus mikroporöser
Kieselsäure, die unter Vakuum in eine gas- und
wasserdampfdichte Folie gepackt
wurden. Ihre Dämmwirkung ist 5 bis 10mal besser als die konventioneller
Dämmmaterialien. In speziellen Herstellungsverfahren werden die
Vakuum-Isolations-Paneele in Verbindung mit
Baustoffen wie
Beton oder
Holz zu
Wand- oder
Dachelementen
vorgefertigt:
der ganze Text
Energieagentur NRW informierte über "Gebäude-Energiepass" (21.11.2004)
Am
31.12.2004 endet der Feldversuch "Gebäude-Energiepass", ab Januar 2006 wird
diese EU-Richtlinie in Deutschland umgesetzt. Auf einer Tagung in der
Wuppertaler Stadthalle informierte die
Energieagentur NRW an die 400 Teilnehmer
über die ersten Erfahrungen mit einem Pilotversuch in zehn Kommunen sowie über
den rechtlichen Sachstand. "Mit dem
Gebäudeenergiepass wird jeder Hausbesitzer
wie bei seinem Auto wissen, wie viel 'Kraftstoff' sein Haus verbraucht", so
Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW. Welche Kosten
allerdings auf die Immobilien-Besitzer zukommen, steht noch nicht fest.
[...] Der "Energiepass" wird nicht nur für
Neubauten, sondern auch
für Besitzer bereits bestehender Gebäude zur Pflicht:
der ganze Text
Querverweis:
Existieren Wärmeübergabeverluste nur in der Energieeinspar-Verordnung? (18.8.2004)
Ginge es nach den Rechenvorschriften der
Energie-Einsparverordnung (EnEV), könnte es
Passivhäuser mit extrem geringem
Heizwärmebedarf gar nicht geben: Allein die sogenannten Übergabeverluste, welche nach
DIN V 4701 Teil 10 für die
Passivhaus-typische Zuluftheizung und
Badezimmer-Komfortheizkörper anzusetzen sind, belaufen sich bezogen auf die
Wohnfläche schon auf etwa 11 kWh/(m²a). In mehreren hundert
Passivhaus-Wohneinheiten wurden mit
Wärmemengenzählern aber Verbrauchswerte von
unter 15 kWh/(m²a) gemessen. Und diese Messwerte enthalten den Heizwärmebedarf, die Wärmeabgabe der
Wärmeverteilung und
evtl. Wärmeübergabeverluste. Existieren Wärmeübergabeverluste also nur in der
Verordnung? Zur Klärung dieser Frage hat das Passivhaus Institut die
Wärmeübergabe bei Heizkörper- und Zuluftheizung
sowohl mit Hilfe von Simulationsrechnungen als auch durch Auswertungen von
Messergebnissen untersucht.[...] Von erheblicher Bedeutung für die Effizienz sind dagegen die
Wärmeverteilverluste von
Heizungsrohren. Insbesondere Leitungen
außerhalb der Gebäudehülle und das
Trinkwarmwassersystem sind hier mit
besonderer Sorgfalt zu planen. [...] Auch kleine Details haben große Wirkung: z.B.
Dämmschalen für
Armaturen und wärmegedämmte
Rohrschellen:
der ganze Text
Querverweis:
Luftdichte Gebäudehülle - Qualitätssicherung durch Blower-Door-Messung (8.7.2004)
Durch die verschärften Anforderungen an den baulichen
Wärmeschutz und an
versorgungstechnische
Anlagen in der
Energieeinsparverordnung (EnEV),
kommt der Vermeidung von
Lüftungswärmeverlusten eine steigende Bedeutung zu. Um Bauschäden,
Komforteinbußen durch Zugerscheinungen
und einen erhöhten
Heizenergiebedarf zu vermeiden, sollten Gebäude möglichst
luftdicht errichtet werden.
[...] Die Energieagentur NRW hat sich mit den Themen "Luftdichte
Gebäudehülle" und "Luftdichtheitsmessung"
auseinandergesetzt und bietet umfangreiche Informationen für Fachleute an:
der ganze Text
Wärmeverluste durch das Erdreich (26.6.2004)
Gebäude verlieren einen nicht zu
vernachlässigenden Teil ihrer Wärme durch das Erdreich. Zwar sind die
Wärmeverluste von erdberührten
Bauteilen nur etwa halb so groß wie jene von an
Außenluft grenzenden Bauteilen, aber für den Planer sind
erdberührte Bauteile
weit schwieriger zu behandeln. Der jetzt vom
Passivhaus Institut herausgegebene Protokollband stellt auf
174 Seiten das entscheidende thermische, statische und baupraktische Know-how
zusammen. [...] Darin u.a. Analysen zur Notwendigkeit guter
Wärmedämmung für erdberührte Bauteile, das Potential seitlich
heruntergezogener Perimeterdämmungen ("Dämmschürzen") und Besonderheiten bei
Dämmung auf bzw. unter der
Bodenplatte.
Zusätzlich werden zahlreiche Konstruktionsvarianten für
Passivhaus-Bodenplatten
und -keller
vorgestellt:
der ganze Text
Querverweis:
Effiziente Heiztechnik spart Kosten bei der Wärmedämmung (23.6.2004)
Die
Energieeinsparverordnung (EnEV) begrenzt
den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf in einem
Neubau auf das Niveau eines
Niedrigenergiehauses. Damit ist Bauherren freigestellt, ob sie mit verbesserter
Wärmedämmung, mit dem Einsatz
erneuerbarer Energien oder mit effizienter
Heiztechnik den zulässigen Primärenergiebedarf einhalten wollen. Wird zum
Beispiel ein hoch effizienter
Brennwertkessel installiert, darf die Wärmedämmung
geringer ausfallen. Noch mehr bringt die Kombination eines Brennwertgerätes mit
einer Solarwärme-Anlage:
der ganze Text
"Energieeffiziente Altbauten - Durch Sanieren zum Niedrigenergiehaus" (20.6.2004)
Auch ein
Altbau kann durch konsequente
Modernisierung
zum
Niedrigenergiehaus
werden.
Energiesparhäuser sind nicht länger nur ein Thema für den
Neubau sondern auch
für den Wohnungsbestand. Im Laufe der Jahre fallen in jedem Haus größere
Instandhaltungsarbeiten an: Das
Dach ist undicht,
die Fassade muss
gestrichen werden oder die alte
Heizung raus. Das neue BINE-Informationspaket "Energieeffiziente
Altbauten" hilft, die in jeder Modernisierung steckenden Chancen konsequent
zu nutzen:
der ganze Text
Optimale Dämmung mit EPS-Hartschaum durch überarbeitete RAL-Gütesicherung (16.6.2004)
Ob es um effektive
Wärmedämmung in Wänden
oder Dächern
geht, oder um
Trittschallschutz /
Trittschalldämmung
in den Decken:
Hartschaumplatten und
-bahnen aus expandiertem Polystyrol (EPS) gehören zu den wirkungsvollsten
Dämmstoffen im
Bauwesen. Das RAL-Gütezeichen Kunststoff-Hartschaum steht seit über 40 Jahren
für hohe, verlässliche Güte bei den entsprechend gekennzeichneten Produkten:
der ganze Text
Dämmen drängt: Bis 2006 müssen auch Altbauten isoliert sein (20.2.2004)
In tausenden Altbauten plagen sich Menschen
durch die kalten Monate: Trotz voll aufgedrehter
Heizkörper wird es in keinem
Raum so richtig warm. Wohnkomfort ist ein Fremdwort und dennoch steigt die
Öl-
oder Gasrechnung stetig an. Bis 2006 soll damit Schluss sein: Die
Energie-Einsparverordnung (EnEV) verlangt, dass ältere
Immobilien erhöhte
Anforderungen an die Dämmung erfüllen.
Isolieren ist also bald Pflicht! Die
Regierung fordert aber nicht nur, sie fördert auch - nämlich
natürliche
Dämmstoffe. In Abschnitt 3, Paragraph 9 fordert die EnEV: "Eigentümer von
Gebäuden mit normalen Innentemperaturen müssen nicht begehbare, aber zugängliche
oberste Geschossdecken beheizter Räume bis zum 31. Dezember 2006 so
dämmen, dass
der Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecke 0,30 Watt/(m²K) nicht
überschreitet." Für diese
Sanierung sind auch
Naturbaustoffe, wie etwa
Thermo-Hanf gut geeignet:
der ganze Text
PUR-Hartschaum Wärmedämmstoffe: CE-Zeichen kommt - Ü-Zeichen bleibt (9.2.2004)
In Deutschland gelten seit 1. Januar 2004 für
werkmäßig hergestellte Dämmstoffe die harmonisierten europäischen Produktnormen
in Verbindung mit der nationalen Anwendungs- und Bemessungsnorm. Die
CE-Kennzeichnung - eine Art "technischer" Reisepass für
Bauprodukte - ist
verpflichtend. Nationale Dämmstoff-Normen sind ungültig. Der alte Begriff
"Rechenwert" der
Wärmeleitfähigkeit wird durch den Begriff "Bemessungswert" der
Wärmeleitfähigkeit ersetzt.... Damit wird sichergestellt, dass die
Dämmprodukte den bauaufsichtlichen Vorschriften entsprechen und für die vorgesehene Anwendung - z. B.
Fußboden-,
Flachdach-
oder Aufsparrendämmung - optimal geeignet
sind:
der ganze Text
Energiesparmaßnahmen im Vergleich - Heizenergieverbrauch günstig senken (6.1.2004)
Die Heizung benötigt etwa 77 Prozent der Energie
im Haus. Daher lohnen sich
Energiesparmaßnahmen hier besonders. Doch was ist auf
Dauer günstiger: neue Fenster, eine bessere
Wärmedämmung oder ein neuer
Wärmeerzeuger?
Viele Hauseigentümer verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um
gleichzeitig die
Hausfassade zu dämmen, die Fenster und den Wärmeerzeuger zu erneuern.
Welche Energiesparmaßnahmen entlastet den Geldbeutel am wirkungsvollsten?
der ganze Text
Studie: 'Sparer' und 'Verschwender' auch im Niedrigenergiehaus (18.11.2003)
Die verbrauchsabhängige Abrechnung ist nach aller Erfahrung ein sehr
effizienter Weg, die
Heizungs- und Warmwasserkosten zu individualisieren. Aber was
geschieht, wenn sich die Energiekosten bei dem heutigen baulichen
Wärmeschutz und
den aktuellen Gebäudestandards (Passivhaus und Niedrigenergiehaus)
ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen?
der ganze Text
Revision der RAL-Gütesicherung für Erzeugnisse aus Mineralwolle
abgeschlossen (22.9.2003)
Gerade in der kalten Jahreszeit stehen
Dämmstoffe aus
Mineralwolle wieder hoch im Kurs: Neben ausgezeichnetem Wärmeschutz und
Brandschutz versprechen sie auch eine hervorragende
Schallisolierung.
Durch den Einsatz von Erzeugnissen aus Mineralwolle kann der Bedarf an
Heizenergie erheblich gesenkt werden. Das RAL-Gütezeichen für Erzeugnisse
aus Mineralwolle dient hier als verlässlicher Wegweiser für den
Verbraucher:
der ganze Text
Bauen mit modernen Dämmstoffen macht sich auch im Sommer bezahlt (26.8.2003)
Kaum ein Mitteleuropäer denkt bei dem Begriff "Wärmedämmung"
daran, dass man auch in der heißen Jahreszeit davon profitieren kann. Doch in
manchen Gebieten unserer Erde werden Gebäude sogar ausschließlich gedämmt,
um sie energiesparend zu
kühlen:
der ganze Text
Hygienischer Wärmeschutz bannt Schimmelgefahr (19.8.2003)
Schimmel an den Wänden wird oft nicht als
Gesundheitsgefahr erkannt. Besonders gefährdet sind
Kinder und Allergiker. Schimmel gedeiht, wo es feucht ist. Ein ideales
Milieu entsteht, wenn sich Wasserdampf an Wandinnenseiten der Wohnräume
niederschlägt. Das geschieht an unzureichend gedämmten Wänden oder an
Wärmebrücken. Nahrung in Form von Schmutz- und Fettrückständen sowie
Tapete oder
Kleister ist in nahezu jedem Wohnraum reichlich vorhanden. Nur ein hygienischer
Wärmeschutz, wie er beispielsweise monolithische
Ziegelwände gewährleistet
ist, bannt die Schimmelpilzgefahr:
der ganze Text
Energieeinsparungsverordnung (EnEV): Altimmobilien-Käufer müssen
nachrüsten! (15.8.2003)
Käufer älterer Häuser müssen ihre Immobilien energietechnisch auf
Vordermann bringen. [...] Binnen zweier
Jahre, spätesten aber bis Ende 2006 muß nach den Vorgaben der
Energieeinsparverordnung (EnEV) nachgerüstet werden. Die Nachrüstpflichten betreffen alle
Besitzer und Käufer älterer Häuser. Sie müssen beispielsweise bis 2006 in
zahlreichen Altbauten die veralteten
Heizkessel
erneuern. [...] Nicht gedämmte Wärmeverteilungs- und
Warmwasserleitungen, die in unbeheizten Räumen liegen, wie etwa im
Keller,
müssen bis 31. Dezember 2006 nachträglich gedämmt werden. Nicht gedämmte oberste
Geschossdecken,
also klassische Speicherböden, müssen ebenfalls bis zum 31. Dezember 2006
gegen Wärmeverluste nachgerüstet werden:
der ganze Text
Wärmebrücken, Kältebrücken: Auf die Details kommt es an (20.1.2001)
Wärmebrücken treten vor allem dort auf, wo Materialien unterschiedlicher
Wärmeleitfähigkeit aufeinander treffen. Je homogener ein Gebäude also ausgeführt wird,
desto günstiger. Mit Ziegelstürzen, Verschiebeziegeln,
Fenster- und
Tür-Anschlag-Ziegeln,
U-Schalen sowie weiteren Detail-Lösungen halten
Ziegel-Hersteller eine breite
Produktpalette bereit, mit der die Gebäudehülle vollständig aus Ziegeln erstellt werden
kann. Damit haben Wärmebrücken auch an kritischen Konstruktionspunkten wie
Fensterstürzen oder Dachanschlüssen kaum eine Chance:
der ganze Text
Erhöht
Wärmedämmung möglicherweise das Krebsrisiko? (9.9.2000)
Die Wärmedämmung von Häusern kann das Krebsrisiko der
Bewohner erhöhen. Der stellvertretende Generaldirektor der Internationalen
Atomenergiebehörde, Werner Burkart, sagte bei einer Konferenz über den Schutz vor natürlicher
Strahlung in
München: [...] Mit der Abdichtung
steige nämlich die natürliche Strahlenbelastung durch das radioaktive
Edelgas Radon, das im Erdreich entstehe:
der ganze Text

Dämmung, Dämmstoffe
bei
BAULINKS.de
Literatur rund um
Wärmedämmung
BAUT-Informations-System (ein kostenloser individuellen
Bauherrenordner)