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Wärmedämmung

bauzentrale.net - Dämmung, Dämmstoffe

Wärmedämmung / Wärmeschutz, Schalldämmung / Schallschutz

Basics: Die Palette an aktuellen Dämm-Möglichkeiten reicht von künstlichen Stoffen wie Polystyrol über Mineralwolle bis hin zu natürlichen Materialien wie Kork, Zellulose, Schafswolle, Schilfrohr oder Hanffasern. Bei der Auswahl ist auch an das Thema Allergien zu denken, nicht dass der Dämmstoff dem Bewohner Kopfschmerzen oder Atembeschwerden bereitet.

Wichtige Rahmenbedingung in Sachen Außendämmung / Fassadendämmung ist die Bauweise des Hauses. Was Konstruktion und Ausgestaltung der Fassade anbelangt, sind folgende Varianten bei Neubauten besonders gängig: Massive Wände in homogener Bauweise aus z.B. Wärmedämmziegeln oder Porenbeton-Steinen. Schlanke Beton- oder Kalksandsteinwände mit zusätzlicher Wärmedämmung. Leichtbauwände in Holzrahmen- oder Holztafelbauweise mit zusätzlicher Dämmung.

Wenn von innen gedämmt wird, kommt man an einer so genannten Dampfsperre nicht vorbei. Gemeint sind Folien oder Spezialpapiere, die verhindern sollen, dass Wasserdampf in die Wand eindringt, dort kondensiert und so einen idealen Nährboden für Schimmelpilze bildet.

Eine gute Dachdämmung hält im Herbst und Winter warm und verhindert im Sommer einen aufgeheizten Dachraum. Ob Mineral- oder Schafswolle: Wichtig ist, dass das Dämm-Material sowie die Dampfsperre auch in den Ecken des Daches und an den Übergängen zu Dachfenstern, Schornsteinen, Strangentlüftern und anderen Dachdurchgänge sorgfältig angearbeitet werden. Von außen ist zudem eine "zweite Dachebene" einzubauen - meist in Form in einer diffusionsoffenen Dachbahn / Unterspannbahn aus Kunststoff.

Eine Bauweise, die teure Wärme nicht aus dem Haus entweichen lässt, kann ungewollte Folgen haben. Denn auch die feuchte Luft bleibt in den Räumen und provoziert die Schimmelbildung. Deshalb ist regelmäßiges Lüften angesagt. Zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich ein Hygrometer: Im Winter sollte die relative Luftfeuchte im Altbau nicht über 40 Prozent ansteigen, im Neubau liegt die Grenze bei 50 Prozent. Die große Alternative bildet die kontrollierte Wohnraumlüftung, die idealerweise mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet sind. Wärmebrücken, die sich durch falsche Bauausführung oder durch Fehler beim Dämmen ergeben, bieten dem Schimmelpilz ebenfalls ideale Lebensbedingungen.

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